Nationalfeiertags-Gottesdienst mit Bischof Kapellari im Stephansdom

Liturgische Feier für "Heimat und Vaterland" erfreut sich von Jahr zu Jahr steigender Beliebtheit

Wien, 22.10.2009 (KAP) Am Montag, 26. Oktober, findet im Wiener Stephansdom wieder der Festgottesdienst zum Nationalfeiertag statt. Hauptzelebrant ist in diesem Jahr der Stellvertretende Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz und steirische Diözesanbischof Egon Kapellari.

Beginn ist um 17 Uhr mit Bläsermusik und der gesungenen "Mariazeller Litanei". Danach ziehen die Mitfeiernden in Lichterprozession durch den Dom zum Hauptaltar, begleitet von traditionellen Marienliedern. Daran schließt sich das Pontifikalamt "für Heimat und Vaterland" an, das musikalisch mit der "Mariazeller Messe" von Joseph Haydn gestaltet wird. Zum Abschluss der Feier erklingt das festliche "Te Deum" und das Geläute der "Pummerin", der größten Marienglocke Österreichs.

Mit dem Festgottesdienst am 26. Oktober wird der Nationalfeiertag seit 2007 im Stephansdom geistlich akzentuiert. Ausgehend vom Dank für Frieden und Freiheit soll der Blick für das viele Gute geweckt werden, das in Österreich geschieht. Zugleich geht es um das dankbare Gedenken an die verstorbenen Verantwortungsträger, die sich für den Wiederaufstieg Österreichs eingesetzt haben. Aber auch die Sorgen und Hoffnungen für die Zukunft des Landes sollen als Gebetsanliegen vorgebracht werden.

So entstand das Konzept, die liturgische Feier "für Heimat und Vaterland" mit österreichischen Gestaltungselementen ("Mariazeller Bittrufe", Geläute der Pummerin, Kirchenmusik heimischer Meister, Litanei zu den Heiligen Österreichs) zum "Gebet für Österreich" zu verschmelzen. Der Gottesdienst zum Nationalfeiertag erfreut sich seit seiner Einführung regen Zuspruchs.

Dommusikus Thomas Dolezal, der die Feier begründet hat: "Der Nationalfeiertag im Stephansdom ist mittlerweile ein jährlicher Fixpunkt im liturgischen Kalender. Jedes Jahr wird ein anderer österreichischer Diözesanbischof zur Zelebration eingeladen, sozusagen als 'Vertreter' der Bundesländer, deren gemeinsame Hilfe den zerstörten Dom nach dem Krieg wiedererstehen ließ. Nicht von ungefähr wird der Stephansdom als 'die Kirche' unseres Landes empfunden, auch von jenen, die, so wie ich, dieses Wiedererstehen nicht persönlich erlebt haben".

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