Martinz: Schretter, ein Ewiggestriger

LR Martinz befürwortet mutige und auch fällige Entscheidung von Militärkommandant Spath

Klagenfurt (OTS) - "Es sieht so aus, als würde Obmann Schretter
den Abwehrkämpferbund mit seiner ewiggestrigen Geisteshaltung für sich und seine eigenen Interessen instrumentalisieren", sagt heute LR Josef Martinz. Es liege aber auch die Vermutung nahe, dass sich Schretter der Macht des Wortes überhaupt nicht bewusst sei. Bekanntlich habe Militärkommandant Günther Spath nach der 10. Oktober-Rede Schretters die Teilnahme des Heeres an künftigen Feierlichkeiten des Abwehrkämpferbundes untersagt.

Er, Martinz, befürworte daher auf jeden Fall diese Entscheidung von Militär-kommandant Gunther Spath. "Das ist eine mutige aber auch fällige Entschei-dung von Spath. Der Abwehrkämpferbund, der uns die denkwürdigen Ereignisse 1920 in Erinnerung ruft, wird sich überlegen müssen, ob sein Obmann noch tragbar ist", so Martinz. Denn Schretters Aussagen und Verhalten hätten nichts mehr mit Heimattreue und Vaterlandsliebe zu tun.

"Wir leben in einem vereinten Europa, ohne unsere Identität oder Geschichte zu verleugnen. Das vereinte Europa entstand aus einem Friedensgedanken. Schretter lebt offenbar in der Vergangenheit, instrumentalisiert und will scheinbar zerstören. Mit ihm ist kein Staat zu machen und kein Weg in die Zukunft zu beschreiten", hält Martinz fest. (Schluss)

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