Wasserversorgung - SP-Valentin: "Peinlicher Irrtum VP-Stiftners: angeblicher Wasserrohrbruch war lediglich undichtes Ventil"

Uniformiertheit und Polemik von VP-Stiftner mehr als peinlich! - Wien investiert jährlich über 30 Mio in Instandhaltung der Wasserrohre

Wien (OTS/SPW-K) - Als "mehr als peinlich" bezeichnet SPÖ-Valentin die heutigen Aussagen von ÖVP-Umweltsprecher Roman Stiftner: "Es gab heute morgen keinen Wasserrohrbruch in der U-Bahn-Station Schönbrunn. Es handelte sich nicht um ein Gebrechen im Wasserrohrnetz, es musste lediglich ein Luftventil ausgewechselt werden", stellt Valentin klar. Es gab zu keinem Zeitpunkt eine Beeinträchtigung der Wasserversorgung und - abgesehen von einer rein sicherheitsmäßigen kurzen Unterbrechung des U-Bahn-Verkehrs - auch keine Beeinträchtigung des Verkehrsaufkommens. "Die Uninformiertheit der ÖVP ist erschreckend. Sie verunsichert mit ihren unrichtigen und polemischen Aussagen die Bevölkerung und versucht mit allen Mitteln die hervorragende Wasserversorgung Wiens schlecht zureden", kritisiert Valentin scharf.

"Jährlich werden rund 30 Kilometer Wasserrohre ausgetauscht. Diese Erneuerung ist ein laufender Prozess, der auf die Sicherheit der Wasserversorgung ausgerichtet ist. Besonderes Augenmerk wird dabei auf so genannte Grauguss-Rohre gelegt, wie auch beim Wasserrohrbruch vorgestern Dienstag eines betroffen war. Hier sind bereits 300 Kilometer Rohre ausgetauscht worden", erklärt der Vorsitzende des Umweltausschusses, SP-Gemeinderat Erich Valentin. Das gesamte Netz wird ständig kontrolliert und im Bedarfsfall natürlich auch saniert. Allein 2008 sind 31,6 Millionen Euro investiert worden. Sollte es doch einmal zu einem Schaden kommen, wird umgehend reagiert: "Die Wasserversorgung im betroffenen Gebiet war am Dienstag innerhalb von einer Stunde wieder aufrecht", sagt Valentin. Auch der Verkehr ist seit heute früh überhaupt nicht mehr beeinträchtigt. Alle Arbeiten wurden im Rekordtempo abgeschlossen. Valentin stellte auch klar, dass die Schadenssumme des Wasserrohrbruchs vom Dienstag keineswegs - wie in manchen Medien kolportiert - eine Million Euro, sondern nur etwa 100.000 Euro ausmache. Die Zufriedenheit der Wienerinnen und Wiener in Sachen Trinkwasserversorgung ist jedenfalls groß: so ist die Versorgungssicherheit bei einer Umfrage um Juli mit dem sensationellen Wert von 1,2 nach dem Schulnotensystem beurteilt worden. "Der krampfhafte Versuch der Wiener ÖVP, die hervorragend funktionierende Wiener Wasserversorgung krank zu reden, ist angesichts der Fakten zum Scheitern verurteilt", sagt Valentin.

Das Durchschnittsalter des Wiener Rohrnetzes beträgt rund 45 Jahre. Es läge in der Natur der Sache, dass bei einem 3.281 km langen, historisch gewachsenen Netz auch ältere Teile vorhanden seien. "Doch nicht auf das Alter, auf die Pflege kommt es an", so Valentin. Durch die intensive Erneuerung des Netzes sei es gelungen, die Verluste im Rohrnetz von rund 24 Prozent in den 1970er Jahren auf unter zehn Prozent echte Verluste zu senken. "Das ist auch im internationalen Vergleich ein hervorragender Wert", betonte Valentin. (Schluss)

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