Regel-Irrgarten Kinderbetreuungsgeld

Der Katholische Familienverband begrüßt das Kinderbetreuungsgeld Neu, fordert aber die ersatzlose Streichung der Zuverdienstgrenze.

Wien (OTS) - "Die neuen, heute im Parlament beschlossenen
Varianten des Kinderbetreuungsgeldes (KBG) lassen einen Anstieg der Väterbeteiligung erwarten", zeigt sich Prof. Dr. Clemens Steindl, Präsident des Katholischen Familienverbandes Österreichs (KFÖ), erfreut. Derzeit sind nur 4,5 Prozent der KBG-Bezieher männlich. Doch die Wege durch das Bauwerk Kinderbetreuungsgeld gleichen einem Irrgarten: "Das System ist für den Laien schwer durchschaubar und die Zuverdienstregelung trägt ihr Übriges zur Verwirrung bei. Sie ist für die Anspruchsberechtigten kaum im Voraus zu berechnen", kritisiert Steindl und fordert daher die ersatzlose Streichung der Zuverdienstgrenze.

Mit der Auszahlung der neuen Varianten des KBG wird der stark defizitäre Familienlastenausgleichsfonds (FLAF) weiter belastet, wie auch durch die Finanzierung systemfremder Leistungen (z.B. Pensionsbeiträge). Zur Entlastung des FLAF fordert der KFÖ daher die Finanzierung des einkommensabhängigen KBG durch die Arbeitslosenversicherung, da diese Variante als Ersatz für den Einkommensentfall während der Karenz gedacht ist.

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