"Konsument": Bis zu 40 Prozent Ersparnis bei "guten" Winterreifen

Kein signifikanter Unterschied zwischen Reifenhändler und Onlinehandel.

Wien (OTS/VKI) - Seit Jänner 2008 gilt für Kraftfahrer auf Österreichs Straßen eine Winterausrüstungspflicht. Was einerseits unumstritten der Sicherheit dient, kann andererseits auch ins Geld gehen. "Konsument" hat nicht nur 34 Winterreifen der Dimension 185/60 R14T und 205/55 R16H getestet, sondern zusätzlich für jene zwölf Reifen, die im Winterreifentest mit "gut" abschneiden, eine Preiserhebung durchgeführt. Fazit der Preiserhebung: Unterschiede von bis zu rund 40 Prozent - keine signifikanten Unterschiede zwischen Reifenhändlern und Onlinehandel.

"Die Erhebung bei zwölf Reifenhändlern und fünf Online-Reifendiensten zeigt uns bei den guten Reifen Unterschiede von bis zu rund 40 Prozent - ohne Kosten für Wuchten und Montage. Besonders bei den getesteten Typen der Marken Dunlop, Michelin und Vredestein variieren die Preise stark", resümiert Ing. Franz Floss, Geschäftsführer des Vereins für Konsumenteninformation (VKI). "Im Durchschnitt konnten wir aber keine signifikanten Unterschiede zwischen Reifenhändlern und Onlinehandel ausmachen. Das liegt daran, dass die Preise im Onlinehandel in den letzten Wochen teils stark angezogen haben." Für einen "guten" Reifen der Dimension 185/60 R14T legt man beim Reifenhändler derzeit im Schnitt rund 64 Euro hin, für Reifen mit der Dimension 205/55 R16H rund 110 Euro.

"Die Differenz zwischen billigstem und teuerstem Angebot beim Kauf von vier Reifen ist oft größer als der Preis eines weiteren Reifens. Deshalb lohnt es sich zu vergleichen und zusätzlich den Gesamtpreis -also inklusive Montage und Wuchten - zu erfragen", rät Ing. Franz Floss bei der heutigen Pressekonferenz. Für die Montage sind im Schnitt 50 bis 60 Euro einzuplanen. Auch hier gibt es teils großes Einsparungspotenzial: So liegen die Kosten des günstigsten und des teuersten Angebots (Montage und Wuchten auf Stahlfelge) zwischen 34 und rund 73 Euro - eine Differenz von umgerechnet 115 Prozent.

Der tatsächliche Preis eines Reifens ergibt sich aber letztlich erst über die Laufleistung, also die Verschleißfestigkeit, und den Kraftstoffverbrauch, der durch den Rollwiderstand beeinflusst wird. So wird im "Konsument"-Test mit dem Pneumant PN 150 Wintec (Testurteil: "durchschnittlich") mit 40 Prozent weniger Kilometerleistung aus einem eher billigen Reifen einer der teuersten. Yokohama ("durchschnittlich") braucht dagegen um 0,4l/100 km weniger Sprit als der Hankook Icebear W 440. "Das sind rund fünf Prozent Spritersparnis, die allein auf die Reifenwahl zurückzuführen sind", so Floss abschließend.

SERVICE: Die aktuelle Preiserhebung, der "Konsument"-Winterreifentest sowie Tipps zum Reifenkauf finden sich im Internet unter www.konsument.at.

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Mag. Andrea Morawetz, Öffentlichkeitsarbeit
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www.konsument.at

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