FPÖ-Gradauer: Ohne rasche Konsequenzen blüht ORF das gleiche Schicksal wie der AUA

Vergleich mit dem Bayrischen Rundfunk zeigt die Dimensionen auf

Wien (OTS) - Als niederschmetternd bezeichnete der freiheitliche Budgetsprecher NAbg. Alois Gradauer den Bericht des Rechnungshofs über den ORF in der gestrigen Debatte im Nationalrat. Dieser Bericht zeige die ganze wirtschaftliche Katastrophe des ORF auf. Die vorliegenden Anzeichen würden darauf hindeuten, dass dem ORF ein ähnliches Schicksal blühe wie der AUA. "So wäre die AUA in Konkurs gegangen, wäre sie nicht von der Lufthansa übernommen worden. Wenn hier nicht bald etwas passiert wird der ORF den gleichen Weg gehen, wie die AUA, die ÖBB und andere staatsnahe Betriebe. Es geht nicht, dass auch der ORF mit Steuergeld über Wasser gehalten wird", so der freiheitliche Budgetsprecher NAbg. Alois Gradauer, stellvertretender FPÖ-Landesparteiobmann in Oberösterreich und Mitglied des RH-Ausschusses.

"Staatsnahe Betriebe sind offensichtlich Selbstbedienungsläden für Mitarbeiter und Vorstände. ÖVP und SPÖ schauen zu und der Steuerzahler ist wieder einmal der Dumme", so Gradauer.

"Die Misswirtschaft im ORF wird von einem 35-köpfigen Stiftungsrat, ohne Korrekturauftrag, hingenommen. Man nimmt damit Doppelgleisigkeiten und Schnittstellenprobleme genau so hin, wie das Fehlen einer Gesamtstrategie und eines einheitlichen Marketingkonzepts. Es gibt keine übersichtliche Finanzplanung, dafür ausufernde Kosten", so Gradauer auf.

Wie es auch funktionieren könnte, zeige ein Vergleich mit dem Bayrischen Rundfunk. "Während der ORF eine Personalaufwandsquote von 40 Prozent hat, gibt der BR nur 26,6 Prozent des Budgets für Löhne und Gehälter aus. Dabei hat der BR mit 4.661 Mitarbeitern sogar etwas mehr Beschäftigte als der ORF mit 4.023 Mitarbeitern", zeigt Gradauer auf.

"Die Mitarbeiter des ORF verdienen das Vierfache eines in der Privatwirtschaft Beschäftigten. Die Misswirtschaft im Management hat dem ORF 130 Mio. Euro Verlust beschert. Dabei bietet der ORF ein schlechtes Programm und verärgert die Kunden, die nicht einsehen, dass sie dafür Gebühren zahlen müssen. Wenn hier nicht bald etwas passiert, sehe ich schwarz", so Gradauer abschließend.

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