"Frag doch die Maus!"

Armin Maiwald (Die Sendung mit der Maus) bei der SciCom09

Wien (OTS) - Die internationale Fachtagung SciCom09, die vom 16.
bis 17. November 2009 bereits zum zweiten Mal an der Technischen Universität Wien stattfindet, fragt nach den verschiedenen Zielgruppen, Maßnahmen und Formaten der Wissenschaftskommunikation und hat dafür internationale ExpertInnen geladen.

"Wir bringen Fachleute aus Forschung, Journalismus, Forschungsförderung und Wissenschafts-PR an einen Tisch, um gegenseitiges Verständnis für die unterschiedlichen Arbeitswelten zu erreichen und den interprofessionellen wie transdisziplinären Austausch voranzutreiben", beschreibt die Initiatorin der SciCom09, Dr. Susanne Schwinghammer (science2public), die Zielsetzungen der Tagung.

Mit der Maus die Welt erklärt

"Ihre Neugier ist unser bester Partner", so Armin Maiwald, Erfinder der "Sendung mit der Maus" im SWR-Interview. Seit mehr als 40 Jahren erklärt er Kindern und Erwachsenen in seinen durchdachten Sachgeschichten die Welt und hat damit ein über die Maßen erfolgreiches Format der Wissenschaftskommunikation für junge Menschen etabliert. "Die Idee war ... die Kinder da abzuholen, wo sie sind", so der Plan in den 70er Jahren. Kaum ein Kind dieser Generation kennt sie nicht, die kluge Maus. Kein Wunder also, dass heute der durchschnittliche Maus-Seher 39 Jahre alt ist. Für seine Arbeiten erhielt Maiwald zahlreiche Medien- und Journalistik-Preise, u.a. 1988 den Adolf-Grimme-Preis. Bei der SciCom09 wird er anhand der "Sendung mit der Maus" Einblick in die Funktionsweisen der Wissens(chafts)vermittlung an Kinder und Jugendliche geben.

Internationale ExpertInnen bei der SciCom09

Neben Armin Maiwald lassen zahlreiche weitere ExpertInnen aus dem In- und Ausland eine spannende Tagung erwarten. Als Keynote-Speaker präsentieren Peter Weingart (Universität Bielefeld), Hans Peter Peters (Forschungszentrum Jülich) und Massimiano Bucchi (University of Trento) ihre Arbeiten. Weingart stellt die rezenten Muster in der medialen Berichterstattung über Katastrophen dar, Peters präsentiert aktuelle Studienergebnisse aus Deutschland und Bucchi stellt die Vor-und Nachteile der verschiedenen Konzepte in der Wissenschaftskommunikation zur Diskussion. In einem Podiumsgespräch diskutieren Joachim Müller Jung (Frankfurter Allgemeine Zeitung), John Travis (Science Magazine) und Frank Burnet (Cheltenham Science Festival) über Aufgaben und Zielsetzungen des Wissenschaftsjournalismus. George Zarkadakis (Focus Griechenland) hält einen interaktiven Workshop zur Kommunikation von Wissenschaft an die Medien.

Auch in den anderen Programmpunkten ist die SciCom09 in diesem Jahr vielfältig und international: Neun Panels, drei Workshops und ein Open Space bieten genügend Raum, um sich aktiv in das Geschehen einzubringen.

Rahmenprogramm

Die SciCom09 bietet nicht nur ein Forum, um aktuelle und spannende Fragen rund um das Thema Wissenschaftskommunikation zu veranschaulichen und zu diskutieren, sondern auch den geeigneten Rahmen, um neue Formate vor Ort zu entwickeln. Neu in diesem Jahr ist scienceventure, ein interaktiver Workshop, der via Facebook bereits im Vorfeld der Tagung ins Leben gerufen wurde. Während der Tagung entwickeln die rund 50 jungen WissenschafterInnen, die sich bislang für den Workshop angemeldet haben, gemeinsam mit Malcom Love (BBC) ihre Ideen so weit, dass sie noch während der Tagung präsentiert werden können.

Weiteres Rahmenprogramm der Tagung ist eine sciencelounge zum Thema "Die Entstehungsgeschichte wörtlich genommen. Das Dilemma zwischen Darwin und den Kreationisten", die am 16.11. im Naturhistorischen Museum stattfinden wird. Die sciencelounge ist ein interaktives Diskussionsforum für Publikum und ExpertInnen zu brisanten Fragen aus Wissenschaft und Forschung. Die Themen sind breit gefächert und haben Alltagsrelevanz für eine breite Öffentlichkeit.

Weitere Informationen zur SciCom09 unter www.scicom.co.at,
zur sciencelounge unter www.sciencelounge.at.

Die SciCom09 wird von science2public (www.science2public.at) in Kooperation mit der Technischen Universität Wien und dem IFF Wien der Alpen-Adria Universität Klagenfurt veranstaltet. Folgende Partner ermöglichen die Realisierung der Tagung:
BMWF, FWF, BMVIT, British Council und Stadt Wien.
Medienpartner: Die Presse, APAZukunftWissen, Ö1, science.ORF.at und Uniscreen.

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