Apothekerkongress: Augenerkrankungen und ihre Therapien

Mehr als 900 Apothekerinnen und Apotheker erwartet

Wien (OTS) - Unsere Augen sind empfindliche Sinnesorgane, die es
zu schützen gilt. Nicht sehen zu können oder schlecht zu sehen ist für Betroffene eine schwere Beeinträchtigung. Experten zufolge werden die Augenerkrankungen durch die steigende Lebenserwartung deutlich zunehmen. Die Österreichische Apothekerkammer veranstaltet zum Thema Augenerkrankungen und ihre Therapien am 7./ 8. November in Innsbruck sowie am 14./15. November in Wien ihre alljährlichen Fortbildungstagungen im Herbst. Insgesamt werden mehr als 900 Apothekerinnen und Apotheker aus ganz Österreich bei den beiden Veranstaltungen mit dem beziehungsvollen Titel "Augen im Blick" erwartet.

"Wir Apothekerinnen und Apotheker spielen mit den magistralen Rezepturen für Augentropfen und Augensalben bereits eine bedeutende Rolle in der Augenheilkunde. Diese Tätigkeit stellt auch eine gewisse Herausforderung in unserem Apothekenalltag dar. Umso mehr sind wir gefordert, auch in Zukunft bedrohliche von banalen Krankheitsprozessen zu unterscheiden", sagt Mag. pharm. Heinrich Burggasser, Präsident der Österreichischen Apothekerkammer.

Zunehmende Sehprobleme im Alter

Ein Schwerpunkt der diesjährigen Tagungen sind die speziellen Probleme der älteren Menschen: Die Linsentrübung "Grauer Star", die Sehnerverkrankung "Grüner Star", die altersbedingte Netzhauterkrankung "Makuladegeneration", das so genannte "Trockene Auge" sowie die Netzhauterkrankung "Diabetische Retinopathie" sind Wissensgebiete, mit denen sich die Augenheilkunde in Zukunft verstärkt beschäftigen wird müssen und die in Innsbruck und Wien ausführlich besprochen werden.

Durch das so genannte Glaukom - die fachspezifische Bezeichnung für "Grünen Star" - sind in Österreich bereits 35.000 Patienten sehbehindert, weitere 80.000 werden gegen den Grünen Star behandelt. Weltweit handelt es sich um die zweithäufigste Erblindungsursache überhaupt. Schätzungen zufolge ist jedoch nur jedes zweite Glaukom diagnostiziert. Ohne Therapie kommt es zur Erblindung und zu dem starren Gesichtsausdruck, der der Krankheit den Namen "Star" gibt. Die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) wiederum ist die in den Industrieländern häufigste Ursache einer erworbenen schweren Sehbehinderung.

Neben den bekannten und häufigsten Augenerkrankungen werden Experten bei den Tagungen in Wien und Innsbruck über die neuesten Erkenntnisse bei Augentumoren, Augeninfektionen sowie die Transplantation der Hornhaut referieren.

Das detaillierte Programm finden Sie auf der Homepage der Österreichischen Apothekerkammer unter www.apotheker.or.at/veranstaltungen.

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