22. NÖ Innovationspreis 2009 verliehen

High-Tech-Mikrodruckknöpfe siegten

St. Pölten (OTS) - Innovation hat tausende Gesichter und ist quer durch die Wirtschaft in sämtlichen Bereichen anzutreffen. Wie viel Know-how und Erfindergeist in Niederösterreichs Unternehmern aber tatsächlich steckt, zeigte sich beim diesjährigen Wettbewerb um den Niederösterreichischen Innovationspreis wieder einmal besonders eindrucksvoll. Der diesjährige Sieger: die Firma Happy Plating GmbH in Leobersdorf, die Mikrodruckknöpfe für elektronische Hochleistungsverbundsysteme herstellt.

Dieses Jahr hat eine unabhängige Experten-Jury aus über 110 Teilnehmern die 75 interessantesten Projekte von Unternehmen ausgewählt und nach vier verschiedenen Kategorien "Forschungseinrichtungen aus NÖ", "Investitionsgüter & Przessinnovationen", "Konsumgüter & Produktinnovationen" sowie "Organisations- & Marketinginnovationen" bewertet. Sie alle wurden mit Innovationsurkunden des Landes und der Wirtschaftskammer Niederösterreich ausgezeichnet.

Als innovativstes Projekt im "Wettstreit der besten blaugelben Innovateure" wurden Mikrodruckknöpfe für Hochleistungsverbundsysteme, die vom Handy bis zur Autoindustrie zum Einsatz kommen, am 21. Oktober in St. Pölten mit dem Karl Ritter von Ghega-Preis, dem niederösterreichischen Innovationspreis, ausgezeichnet. Landesrätin Dr. Petra Bohuslav und Niederösterreichs Wirtschaftskammerpräsidentin Sonja Zwazl überreichten dem siegreichen Firmenteam die Ernennungsurkunde sowie einen 10.000-Euro-Scheck.

Wirtschaftslandesrätin Dr. Petra Bohuslav: "Gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten ist es wichtig, nach vorne zu blicken und die wirtschaftliche Zukunft unseres Bundeslandes aktiv mitzugestalten. Innovationen sind ein wichtiger Faktor in der Entwicklung eines Wirtschaftsstandorts. Aus diesem Grund ist es uns ein besonderes Anliegen, erfolgreiche Projekte vor den Vorhang zu holen um zu zeigen, wie innovativ Niederösterreichs Unternehmen unterwegs sind."

"Niederösterreich ist ein guter Boden für Innovationen", zeigt sich WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl stolz auf "ihre" Innovateure. Es stimme zwar, dass es sich bei Innovationen oft um so hochkomplexe Produkte handle, die für die breite Öffentlichkeit oft gar nicht mehr erkennbar wären. Oder oft gar nicht mehr nachvollzogen werden könnten. Zwazl: "Der NÖ-Innovationspreis ist da auch eine Gelegenheit, diese Leistungen vor den Vorhang zu bitten und ein bisschen transparenter zu machen."

Insgesamt sei es jedenfalls allen klar, dass Niederösterreich ein Wirtschaftsklima brauche, das die Bereitschaft zu Innovationen fördere. "Unsere Stärke, und damit unsere Konkurrenzfähigkeit, liegt in der Qualität", ist die Wirtschaftskammerpräsidentin überzeugt. Um diesen Vorsprung halten zu können, brauche es aber ständige Weiterentwicklungen - eben Innovationen. "Denn die Produkte, mit denen wir morgen punkten können, werden heute entwickelt.", so Zwazl.

Besondere Unterstützung erhalten blau-gelbe Unternehmen von den Technologie- und Innovationspartnern (TIP), einer gemeinsamen Einrichtung von Land NÖ und Wirtschaftskammer NÖ. Diese begleiten Innovationsprojekte von der Idee bis zum Markterfolg und kümmern sich so um die konkrete Umsetzung von Innovationen. Mehr als 600 Unternehmen holen sich jedes Jahr den Rat der TIP-Experten.

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