Wittmann: Buwog Privatisierung - größter Flop der Zweiten Republik

Suppe so dick, dass die Staatsanwaltschaft ermitteln kann

Wien (OTS/SK) - "Wir müssen uns fragen, was haben wir für Tatsachen: Tatsache ist, dass der Name Hochegger immer wieder als Berater von Grasser auftaucht und dass Grasser und die Regierung immer wieder Aufträge an Blech und Hochegger erteilt haben", so SPÖ-Nationalratsabgeordneter Peter Wittmann zur Causa Grasser. Er meinte weiters, "dass die Suppe grundsätzlich dick genug ist, dass die Staatsanwaltschaft ermitteln kann." ****

Wittmann stellte weiter die Frage, warum die beschuldigten Herren die Honorare, die sie bei dem Buwog Beratungsdeal erhalten haben, bei der Immoeast geparkt und keine Steuern bezahlt haben. Der SPÖ-Nationalratsabgeordnete kritisierte dies als "Verschleierungsmaßnahmen" mit diesen habe Meischberger Geld auf Zypern geparkt und dann nach Liechtenstein transferiert. "Diese Aktionen dienen wohl nur um zu verschleiern wer noch dabei war", so Wittmann. Der Transport von Steuergeld sei ein Problem, dies sei ein Fall für die Staatsanwaltschaft, die in aller Ruhe in diesem Fall ermitteln sollte. "Ich garantiere ihnen, dass diese Lichtensteingeschichte und die Verbindung nach Österreich noch Vieles ans Tageslicht befördern wird, was man jetzt noch nicht weiß. Denn es diente nur dazu, um zu verschleiern, dass die Provisionen aus diesem Geschäft kommen. Die Hinweise sind verdächtig", so Wittmann.

In Richtung Stummvoll von der ÖVP entgegnete Wittmann, dass dieser es wohl nicht ernst meine, dass er, wenn er von der Buwog spricht, von einer erfolgreichen Privatisierung spreche: "Ich bezeichne es als größten Flop der Zweiten Republik und als Verschleuderung von Staatsvermögen." (Schluss) mw

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