FPÖ-Südtirolsprecher Neubauer: Volksabstimmung statt Freistaat!

Große Übereinstimmung mit "Südtiroler Freiheit" in Selbstbestimmungs-Frage

Wien (OTS) - Große Übereinstimmung mit den Zielen der "Südtiroler Freiheit" orteten heute der Dritte Nationalratspräsident Martin Graf und FPÖ-Südtirolsprecher NAbg. Werner Neubauer nach einem Gespräch mit einer neunköpfigen Partei-Delegation, angeführt vom Südtiroler Landtagsabgeordneten Sven Knoll.

Insbesondere in der Frage des Selbstbestimmungsrechts und der sich daraus ergebenden Konsequenzen sei man auf einer Linie, berichtet Neubauer: "Wie auch die FPÖ setzt sich die Südtiroler Freiheit mittelfristig für eine Volksabstimmung ein und lehnt die Idee eines Freistaats Südtirol ab." Auch die Tiroler FPÖ-Abgeordneten Carmen Gartelgruber und Werner Königshofer sprachen sich für diese Form der Zukunftsgestaltung aus.

Neubauer wünscht sich eine Wiederbelebung der Südtirol-Frage in Österreich, die auch im Lehrplan der Schulen Niederschlag finden solle. Zudem regte er einen verstärkten Schüleraustausch zwischen Österreich und Südtirol an und stellte Initiativen in die diese Richtung in Aussicht. Die "Südtiroler Freiheit" will ihrerseits verstärkt österreichische Politiker in den von ihr initiierten "Arbeitskreis Selbstbestimmung" einbeziehen und kündigt die Einladung der Südtirol-Sprecher aller fünf Parlamentsparteien an.

Neue Erkenntnisse wurden den FPÖ-Politikern im Fall eines 1956 zu Tode gekommenen Carabinieri präsentiert. Demnach erhärtet sich der Verdacht, dass damals die sogenannten "Pfunderer Buam" in einem italienischen Schauprozess zu Unrecht wegen Mordes verurteilt wurden. Neubauer verlangt daher erneut die Aufhebung der Urteile und fordert auch Außenminister Spindelegger auf, sich dafür stärker als bisher einzusetzen.

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