Rudas: Bildungssystem muss gerechter werden

Gesamtes Potential ausschöpfen, um Bildungsland Nummer Eins zu werden

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas betonte in ihrem Statement in der Parlamentsdebatte am Mittwochvormittag, dass die Einigkeit aller Parteien in der Zielformulierung im Bildungsbereich essentiell sind und erklärte: "Wir müssen die jungen Menschen fit für die Anforderungen von heute, aber auch für die Zukunft machen und ihr gesamtes Potential ausschöpfen, um Bildungsland Nummer Eins zu werden". Das Bildungssystem müsse gerechter werden, und dürfe nicht von der Dicke der Brieftasche der Eltern abhängen. ****

Die Zahlen sprechen für sich, erklärte Rudas, denn 160 Millionen Euro werden noch immer für Nachhilfe ausgegeben. Lediglich 16 Prozent der Kinder, deren Eltern einen Pflichtschulabschluss vorweisen, besuchen im Vergleich zu 87 Prozent der Kinder, deren Eltern einen Hochschulabschluss haben, eine AHS. Aus all diesen Gründen ist, laut Rudas, eine neue Mittelschule, wo Kinder individuell gefördert werden, Kinder perfekt Deutsch lernen und wo Kleingruppenunterricht stattfindet, so wichtig. Auch die Erfahrungen zeigen, dass das alte Schulsystem der letzten 30 Jahre nicht funktioniere. Der große Andrang an den Neuen Mittelschulen zeige jedoch, dass das neue Schulmodell der Sozialdemokratie mit einer starken SPÖ-Bildungsministerin an der Spitze funktioniert. "Wir arbeiten im Interesse der jungen Menschen und nicht für Standes- oder parteipolitische Interessen", stellte Rudas klar. Das Beste für die jungen Menschen zu erreichen und das beste Schulsystem, über Parteigrenzen hinweg, zu implementieren, stehe ganz klar im Mittelpunkt. (Schluss) ab

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