Josef Ackerl: "Quelle Österreich nicht im Stich lassen!"

Bundesregierung muss Rahmen schaffen, damit überlebensfähige Quelle Österreich nicht vom Mutterkonzern in den Abgrund gerissen wird

Linz (OTS) - "Die Turbulenzen rund um den Quelle-Mutterkonzern in Deutschland dürfen kein österreichisches Opfer zur Folge haben!" so heute der gf. Vorsitzende der oberösterreichischen SPÖ, Landesrat Josef Ackerl. "Quelle Österreich hat gut gewirtschaftet und wäre überlebensfähig, wenn wir die entsprechenden Rahmenbedingungen dafür schaffen!" Die Bundesregierung ist daher aufgefordert, entsprechende Schritte zu setzen, um die Arbeitsplätze im Land zu erhalten.

"Die Stadt Linz hat es bereits einmal vorgemacht, jetzt bedarf es aber intensiverer Maßnahmen zur Rettung eines an sich überlebensfähigen Unternehmens, das nur durch die Turbulenzen des Mutterkonzerns in seiner Existenz gefährdet ist!" so heute der geschäftsführende Vorsitzende der SPÖ Oberösterreich, Landesrat Ackerl, zur Situation von Quelle Österreich. Nach der Insolvenz der deutschen Quelle-Konzerns hat Quelle Österreich gute Chancen, eigenständig oder mit Hilfe eines potenten Investors den bisherigen erfolgreichen Weg fortzusetzen. "Die Bundesregierung muss Quelle Österreich aber dabei unterstützen, in dem sie begleitenden Rahmenbedingungen anbietet, die den eigenständigen Fortbestand ermöglichen!" so Ackerl. Welche Rahmenbedingungen das sind, müsse mit der österreichischen Unternehmensleitung und dem Betriebsrat besprochen werden.

Denkbar seien etwa Haftungserklärungen, wie sie die Stadt Linz ja bereits einmal für den Standort Linz abgegeben hat. "Ich bin nicht der Meinung, dass Steuergelder für die Rettung jedes x-beliebigen Unternehmens herangezogen werden sollten!" so Ackerl abschließend. "Wenn aber ein Unternehmen wie Quelle Österreich unverschuldet -nämlich nicht durch eigenes Fehlhandeln, sondern durch die Turbulenzen des Mutterunternehmens - in der Existenz bedroht wird und damit Arbeitsplätze in Österreich gefährdet werden, dann muss der Staat helfend eingreifen!"

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Oberösterreich, Medienservice
Gerald Höchtler
Tel.: (0732) 772611-22
gerald.hoechtler@spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS40001