FP-Matiasek: Zwangsheirat nicht tolerieren

Betreuung der Opfer und Bestrafung der Täter gleichermaßen notwendig

Wien, 21-10-2009 (fpd) - Wenn Frauenministerin Heinisch-Hosek sich nun für eine eigene Interventionsstelle für die Opfer von Zwangsehen stark mache, dann sei dies ein deutlicher Beweis dafür, dass Zwangsehen hierzulande eine nicht wegzuleugnende Tatsache wären, so die Frauen- und Integrationssprecherin der FPÖ-Wien, LAbg. Veronika Matiasek.

Für die FPÖ stehe fest, so Matiasek, dass Zwangsehen und arrangierte Ehen, meist von Jugendlichen, ein Problem darstellen, dass durch die Zuwanderung aus islamischen Ländern mitgebracht wird. Dies werde von der SPÖ jedoch gerne bestritten. Es sei daher unabdingbar, den Zuwanderern unsere Rechte und gesellschaftlichen Normen rechtzeitig und mit Nachdruck zu vermitteln. Hier habe die Integrationspolitik vollkommen versagt, wie die Realität, etwa beim Thema Zwangsehe, deutlich zeige. Betreuung und Hilfe für die Opfer ja, so Matiasek, gleichzeitig müssten aber auch die Täter mit aller Härte bestraft werden. Hier gelte es einerseits Exempel zu statuieren, die eine abschreckende Wirkung erzielen und andererseits den einseitigen Umgang mit dem Problem Zwangsehe zu beenden, fordert Matiasek abschließend. (Schluss) hn

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