SP-Krotsch ad Vana: Quote zeigt bereits Wirkung!

SPÖ Wien-Frauensekretärin, LAbg. betont richtigen Weg bei Frauenfördermaßnahmen im Magistrat

Wien (SPW) - "Es steht außer Frage, dass wir noch nicht am Ziel sind, aber sehr wohl am richtigen Weg! Der Gleichbehandlungsbericht der Stadt Wien für das Jahr 2008 beweist, dass die Gleichstellungs-und Frauenförderungsmaßnahmen im Magistrat greifen und sich positiv auf den Frauenanteil auswirken. Unser Ziel ist es, gleiche Karrierechancen für Frauen zu schaffen, aber auch die Quotenregelung ist an einen natürlichen Prozess gebunden, da schlicht nur frei werdende Stellen nach besetzt werden können", stellte die Frauensekretärin der Wiener SPÖ, LAbg. Nicole Krotsch zu Aussagen der Wiener Grüne-Stadträtin Monika Vana am Mittwoch fest.****

So konnte der Frauenanteil in Führungspositionen in den letzten Jahren sehr wohl gesteigert werden. Zum Vergleich: 1997 waren nur 5 Prozent der Magistratsabteilungen in weiblicher Hand. Heute entspricht der Frauenanteil 31 Prozent. Zudem werden die Magistratischen Bezirksämter schon mehrheitlich von Frauen geleitet. 12 von 18 Bezirksämtern hatten im Vorjahr bereits Leiterinnen an der Spitze. Das entspricht einem Frauenanteil von 67 Prozent.

"Das ist wohl ein eindeutiger Beweis dafür, dass die Quote bereits Wirkung zeigt und in Wien die Gleichstellung der Geschlechter sehr ernst genommen wird", betonte die Frauensekretärin und wies in diesen Zusammenhang darauf hin, dass seit der Einführung des Wiener Gleichbehandlungsgesetzes im Jahr 1996 Frauen im Magistrat bei der Besetzung von Führungspositionen - gleiche Qualifikation vorausgesetzt - so lange bevorzugt werden müssen, bis ein Frauenanteil von 50 Prozent erreicht sei. Einmal mehr unterstrich Krotsch auch die Forderung nach verbindlichen Quoten für Institutionen und Aufsichtsräte: "Daran führt wohl kein Weg vorbei, denn es darf nicht sein, dass es vom guten Willen der Betriebe abhängig ist, ob Frauen gefördert werden. Dazu braucht es klare politische Vorgaben!"

Bezugnehmend auf die geforderte Koppelung der Auftragsvergabe an Frauenförderung, stellte Krotsch fest, dass sich dieses Projekt bereits in Ausarbeitung befinde und die Stadt Wien damit einen weiteren, innovativen Meilenstein auf dem Weg zu Gleichstellung und Schließung der Einkommensschere plane. "In Wien werden zahlreiche Maßnahmen gesetzt, um Frauen im Berufsleben zu fördern und zu unterstützen. Denn für uns steht fest: Frauen steht die Hälfte der Arbeitswelt, des Geldes und des Erfolges zu und dafür werden wir weiterhin mit vollem Engagement kämpfen!"
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