Leitl: "Serbien ist auch in der Krise ein wichtiger Handelspartner für Österreich"

WKÖ-Präsident begrüßt Serbiens Ausrichtung in Richtung der Europäischen Union

Wien (OTS/PWK790) - "Gerade in wirtschaftlich turbulenten
Zeiten ist es wichtig, die Beziehungen mit engen Partner noch intensiver zu stärken", betonte WKÖ-Präsident Leitl, anlässlich des Besuches des serbischen Handelsministers, Slobodan Milosavljevic, des serbischen Umweltministers, Oliver Dulic, sowie des serbischen Kammerpräsidenten, Milos Bugarin, heute Mittwoch im Haus der Wirtschaft. Die hochrangigen Regierungsvertreter führten eine 75-köpfige Delegation aus Experten und Top-Unternehmern an, die im Rahmen eines Forums der Außenwirtschaft Österreich (AWO) heimischen Unternehmern aktuelle Projekte und Investitionsmöglichkeiten in den serbischen Industriezonen präsentierten.

"Das enorme Interesse der österreichischen Unternehmer spiegelt die vielfältigen wirtschaftlichen Möglichkeiten, die der serbische Markt aufgrund unserer geschichtlichen Verbindung, gemeinsamer Mentalität und Kultur, der geographischen Nähe und nicht zuletzt des Nachholbedarfes in vielen Wirtschaftsbereichen bietet, wider", betonte Leitl.

Österreich ist mit einem Investitionsvolumen von rund 2 Mrd. Euro größter ausländischer Investor in Serbien. Die Handelsbeziehungen sind nach der sehr erfreulichen Entwicklung in den vergangenen Jahren (österreichische Export 2008: +7,6%, Volumen: 577 Mio. Euro) zwar krisenbedingt im ersten Halbjahr in Mitleidenschaft gezogen worden (österr. Exporte, Jan.-Juli 2009: -25,5%, Importe: -30,2%), Serbien bietet aber weiterhin zahlreiche Geschäftsmöglichkeiten für heimischen Unternehmen. Vor allem in den Bereichen Industriemodernisierung, Infrastruktur und Umwelttechnik sowie erneuerbare Energien sieht Leitl gute Chancen.

Besonders erfreut zeigte sich Leitl über die erfolgte Ausrichtung Serbiens hin zur Europäischen Union. Serbien sei nicht nur geographisch, sondern längst auch wirtschaftlich ein Teil Europas, so der WKÖ-Präsident. Bereits heute finden 55 Prozent des serbischen Außenhandels mit der EU statt. "So erwarte ich mir in Zukunft Serbien als Mitglied der Europäischen Union. Denn das ist es, was sich Investoren wünschen: Verlässliche, stabile Geschäftspartner, eingebettet in ein System mit gleichen Regeln und gleichen Chancen für alle", erklärte Leitl abschließend. (ES)

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