FPÖ-Unterreiner: Begrüßt Änderung des Unterrichtspraktikumsgesetzes

Streichung des Höchstalters für die Zulassung zum Unterrichtspraktikum ist positiv zu bewerten

Wien (OTS) - Als durchaus positiv bewertet die freiheitliche NAbg. Mag. Heidemarie Unterreiner die Streichung des Höchstalters im Unterrichtspraktikumsgesetz, das heute auf der Tagesordnung im Nationalrat steht.

"Es gibt mehrere Gründe, warum wir Freiheitlichen dieser Novellierung zustimmen. Erstens wurde auf Grund der Pensionsreform das Pensionsantrittsalter auf 65 Jahre angehoben. Somit stehen Lehrer dem Schuldienst ausreichend lange zur Verfügung. Zweitens haben nun auch ältere bisher in anderen Berufen tätige Personen die Möglichkeit, nach Ablegung eines ergänzenden Studiums den Lehrberuf zu ergreifen. Und drittens kommt die Streichung der Altersgrenze vor allem jenen Personen zugute, die sich entschieden haben, für eine Zeitspanne ihres Lebens den Beruf der Hausfrau zu ergreifen, um ihre Kinder selbst erziehen zu können", so Unterreiner.

Es sei auch zu hoffen, dass nunmehr auch Personen Lehrer werden würden, die schon Berufserfahrung auf anderen Gebieten - wie Privatwirtschaft - sammeln konnten. Diese könnten dazu beitragen, die Jugend auf ihr späteres Leben besser vorzubereiten. Sie würden Schülern nicht vorgaukeln, dass Lernen immer lustvoll sei, sondern dass Leistung notwendig und Fleiß keine veraltete Tugend seien, ist Unterreiner überzeugt.

"Die Aufgabe der Schule ist es, Wissen zu vermitteln, da Wissen das wichtigste Gut ist, durch das sich unser Land in Zukunft behaupten kann!", so Unterreiner abschließend.

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