Tamandl: Nicht die Mitarbeiter sind am ÖBB-Desaster verantwortlich, sondern Eigentümervertreterin und Management

ÖVP-Konsumentenschutzsprecherin: Tausende Pendler sind tagtäglich mit Verspätungen, eingestellten Zügen und verdreckten Wagonen konfrontiert

Wien (ÖVP-PK) - Wir üben nicht Kritik an den 40.000 Mitarbeitern der Bahn, sondern vielmehr an der Eigentümervertreterin und dem Management. Hier liegt die Wurzel für das Desaster der ÖBB, stellte heute, Mittwoch, ÖVP-Konsumentenschutzsprecherin Abg. Gabriele Tamandl klar und wies die Anschuldigungen der Ministerin und der roten Gewerkschafter massiv zurück. "Nicht die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind an den Missständen schuld, sondern das Management, das diese schließlich führt. Allerdings trägt die politische Verantwortung dafür Bundesministerin Bures." ****

"Tausende Pendler sind tagtäglich mit Verspätungen, eingestellten Zügen und verdreckten Wagonen konfrontiert und wissen oft nicht, ob sie ihren Arbeitsplatz zeitgerecht erreichen. Hier muss endlich gehandelt werden", betonte die Abgeordnete.

Die Bahnreform 2003 unter der Regierung Schüssel sei mehr als notwendig gewesen, hob Tamandl hervor und verwies darauf, dass unter roten Verkehrsministern diese notwendigen Maßnahmen jahrelang verschlafen wurden. Die Schweizer und die Deutsche Bahn hätten hingegen bereits Mitte der 80er Jahre mit der Bahnreform begonnen.

In Zeiten, in denen das Pensionsantrittsalter verstärkt diskutiert werde, müsse man auch die Frage stellen, wie es sein kann, dass Bahnbedienstete bereits mit 52 Jahren in Pension gehen können. "Wie erklärt das der SPÖ-Gewerkschafter Haberzettl jenen Pendlern, die bis 62 oder 65 arbeiten müssen, jahrzehntelang mit der Bahn fahren und fürchten müssen, dass diese ausfällt und sie nicht an ihren Arbeitsplatz kommen?"

"Wenn seitens der SPÖ-Datenschützer immer der Ruf nach der Installierung von betrieblichen Datenschutzbeauftragten in Österreich kommt, dann sollten sie sich zunächst einmal an ihre SP-Kollegen wenden. Denn wenn ein Betriebsrat selbst beim Ausspionieren von Krankenstandsdaten involviert ist, dann nützt auch kein Datenschutzbeauftragter. Wenn aber Haberzettl seine Rolle als Personalvertreter nicht korrekt wahrnimmt, dann sollte er die politische Verantwortung übernehmen", schloss die ÖVP-Konsumentensprecherin.
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