Geizhals-Warenkorb: Fernsehpreise auf Talfahrt

Elektronikartikel im 3. Quartal insgesamt stabil

Wien (OTS) - Nach einem kräftigen Preisanstieg in den ersten Monaten des Jahres werden die Fernsehgeräte wieder billiger. Das ergibt die aktuelle Warenkorbanalyse der österreichischen Preisvergleichsplattform Geizhals.at für das dritte Quartal 2009. Demnach lag der durchschnittliche Preis für TV-Geräte mit Stichtag 30. September bei 1.002 Euro, das sind 7,82 % weniger als im Quartal davor. Insgesamt blieb der Preis für die zehn gängigsten Produktgruppen aus Unterhaltungselektronik, IT und Haushaltsgeräten mit 3.683 Euro und damit einem geringfügigen Plus von 0,16% nahezu stabil.

Die günstigen Fernsehpreise dürften die Konsumenten besonders in Hinblick auf die bevorstehenden Weihnachtseinkäufe freuen. Denn laut Geizhals-Experten ist in den kommenden Wochen mit keinen Steigerungen in dieser Kategorie zu rechnen, die Preise dürften im Gegenteil noch leicht sinken. Zwar ist derzeit bereits mit LED eine neue Technologie auf dem Markt. Diese beginnt sich aber erst langsam durchzusetzen und wird daher das Preispendel voraussichtlich erst im kommenden Jahr wieder nach oben ausschlagen lassen.

Ebenfalls stark gefallen sind die Preise für Blu-ray-Player von durchschnittlich 346 Euro auf 302 Euro, was einem Minus von 12,7 Prozent entspricht. Hier ist zu berücksichtigen, dass die Modelle auf einem sehr hohen Preisniveau - zu Jahresanfang betrug dieses noch 549 Euro - gestartet sind. Geringfügig gefallen sind die Digitalkameras (minus 3,1 Prozent) und die Kaffeemaschinen (minus 1,2 Prozent).

Gestiegen sind dagegen die durchschnittlichen Preise für Mulitmedia Player (plus 14,9 Prozent), Grafikkarten (plus 13,2 Prozent), Camcorder (plus 9,9 Prozent) und Notebooks (plus 7,7 Prozent). Bei den Multimediaplayern ist der Anstieg vor allem auf Geräte mit neuen Features zurückzuführen, die kürzlich auf den Markt gebracht wurden. Was die Grafikkarten betrifft, so gibt es eine neue Generation von Modellen mit einer sehr hohen Leistungskapazität, die insbesondere im Gaming-Bereich stark genutzt werden. Bei den Camcordern greifen die Konsumenten verstärkt zu hochwertigen Geräten. Die Preissteigerung bei den Notebooks ist auf die bessere Ausstattung zurückzuführen: größere Displays, integriertes UMTS und aufwendigeres Design.

Insgesamt rechnen die Geizhals-Experten zum Weihnachtsgeschäft hin noch mit moderaten Preissenkungen. So kostete der Warenkorb im 3. Quartal 2008 noch 3.995 Euro, Ende Dezember lag der Gesamtwert bei 3.451 Euro. Aufgrund dieser Beobachtung ist auch heuer noch mit einer leichten Entspannung zu rechnen. Neben den TV-Geräten wird insbesondere noch bei Camcordern und Grafikkarten ein Spielraum nach unten geortet. Die Preise der weiteren Produktgruppen dürften stabil bleiben.

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Geizhals Preisvergleich ist Marktleader in Österreich und zählt zu den führenden Preisvergleichsplattformen im deutschsprachigen Raum. Durchschnittlich verzeichnet die Plattform laut Österreichischer Webanalyse (ÖWA) rund zwei Millionen Unique Clients im Monat. Betreiber von Geizhals.at ist das im Jahr 2000 gegründete, österreichische Unternehmen Preisvergleich Internet Services AG mit Sitz in Wien.

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