SP-Keck an IV-Präsident Sorger: Stoppen Sie ihre billige Polemik!

Linzer Nationalrat zeigt sich fassungslos über Aussagen des IV-Präsidenten

Wien (OTS/SK) - Regelrecht schockiert zeigt sich der SPÖ-Nationalratsabgeordnete und Vorsitzende des Linzer Pensionistenverbandes Dietmar Keck über die erneuten Angriffe des Präsidenten der Industriellenvereinigung (IV), Veit Sorger, auf die Gruppe der heimischen Seniorinnen und Senioren, sowie deren Interessensvertreter. Der IV-Präsident hat sich erneut gegenüber einer Pensionserhöhung von mehr als 1,5 Prozent ablehnend gezeigt. Weiters hat er die Vorsitzenden der großen heimischen Pensionistenverbände pauschal als "asozial" bezeichnet. ****

Keck dazu wörtlich: "Ich habe genug vom losen Mundwerk des IV-Präsidenten, und fordere ihn zur dringenden Mäßigung auf. Ich empfehle ihm, seine gesamte Energie auf die Sanierung der krisengebeutelten Wirtschaft zu verwenden, anstatt sich destruktiv in laufende Verhandlungen einzumischen." "Nicht unsere Seniorinnen und Senioren haben die schlimmste Wirtschaftskrise seit den 1930er-Jahren verursacht, sondern die Gier und die Schamlosigkeit von Unternehmern und Spekulanten sind Urheber dieser Katastrophe ", so Keck weiter.

Der SPÖ-Politiker erinnert in diesem Zusammenhang auch daran, dass heute sogar "Kleinstpensionisten" mit ihren Steuern und Abgaben für die Rettung von eigentlich konkursreifen Banken und Unternehmen aufkommen müssten. "Die Fehler von Managern und Spekulanten haben dem Staat ein Vielfaches von dem, was eine einfache Pensionserhöhung kostet, aufgebürdet. Wenn Herr Sorger dies alles ignoriert, so kann ich das als nicht anderes als 'schamlose Klientelpolitik' bezeichnen. Gleichzeit dokumentiert es, dass die Gier und der Kampf des Kapitals gegen den Sozialstaat keine 18 Monate nach Ausbruch der Wirtschaftskrise wieder voll entbrannt scheint. Hier als IV-Präsident teilzunehmen ist schlimm, und eines Sozialpartners mit gesamtgesellschaftlicher Verantwortung unwürdig", so Keck abschließend. (Schluss) up/mp

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