BZÖ-Bucher: Leistung muss sich wieder lohnen - Steuern runter für den Mittelstand

Bei Pensionserhöhung auch an die Jungen denken

Wien (OTS) - "Wer mehr arbeitet, darf nicht mehr länger der Dumme sein", so BZÖ-Chef Klubobmann Josef Bucher angesichts der heutigen Pressestunde von SPÖ-Sozialminister Rudolf Hundstorfer. Der Sozialminister sei als "Schönredner vom Stubenring" aufgetreten und jede konkrete Antwort schuldig geblieben, offensichtlich um seinen sich ankündigenden Karrieresprung nach den Wiener Wahlen nicht zu gefährden. Das BZÖ trete im Gegensatz dazu, klar dafür ein, die bestehende Schieflage im Sozialsystem zu beseitigen, wo Leistungsträger mittlerweile nur mehr bestraft werden. "Wenn einer Familie mit zwei Kindern und 3.800 Euro brutto, pro Kopf nur 50 Euro pro Monat mehr bleiben, als einer Familie mit 1.900 Euro, dann ist das leistungsfeindlich und ungerecht. Deshalb Steuern runter für den Mittelstand, denn Leistung muss sich wieder lohnen", so Bucher, der das BZÖ als die Steuersenkungspartei in Österreich sieht.

Der BZÖ-Chef verlangt die Einführung des sozial gerechten und leistungsorientierten "Bucher-Flat-Tax-Modells". Die Lohn- und Einkommenssteuer sowie die SV-Beiträge werden durch eine Einheitsabgabe ersetzt. Beispiel: Bei einem Gehalt von 21.000 Euro sind 11.000 Euro Freibetrag steuerfrei. Von den restlichen 10.000 Euro werden 44 Prozent Steuer inklusive Sozialversicherungsbeiträge abgezogen. Dies ergibt eine beachtliche Ersparnis von 878 Euro. Weiters soll es nur mehr eine Eintreibungs- und Auszahlungsbehörde geben, nämlich das Finanzamt. "Dieses System entlastet insbesondere die Leistungsträger und den Mittelstand und würde massive Einsparungen in der Verwaltung bringen", so Bucher.

In der aktuellen Pensionsdebatte fordert der BZÖ-Chef, "dass bei der Pensionserhöhung immer auch an die Zukunft der Jungen gedacht wird. Das BZÖ bekennt sich zur gesetzlichen Wertsicherung der Pensionen, aber gerade in der Krise muss es damit auch getan sein und bleiben".

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