Bayr: Zahl der Armen nicht bloß halbieren - sondern Armut komplett eliminieren!

Wien (OTS/SK) - "Zum internationalen Tag zur Beseitigung der Armut am 17. Oktober erreichen uns heuer Meldungen, die großen sozialen Sprengstoff in sich bergen", so Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für Globale Entwicklung, besorgt, "die höchsten Boni-Zahlungen für Manager der Pleite-Banken der Wallstreet treffen auf die höchste Anzahl an hungernden Menschen, die je auf unserem Planeten gezählt wurden - diese Diskrepanz muss wirksam bekämpft werden!" ****

Für Bayr ist die immer weiter steigende Bezahlung der Manager ein Beweis dafür, dass die Finanz- und Wirtschaftskrise nicht als Ausrede für Tatenlosigkeit genommen werden kann, da gerade diese von den reichen Industrieländern ausgehende Krise die Situation der Entwicklungsländer und dort insbesondere der Ärmsten unter den Armen drastisch verschlechtert hat. "Auch das ursprünglich gesetzte Millenniums-Ziel, die Zahl der Menschen, die mit weniger als einem Dollar pro Tag leben müssen, zu halbieren, muss revidiert werden", ist Bayr überzeugt, "das kann nicht unser Ziel sein! Wir müssen dringend und mehr denn je danach trachten, die Armut weltweit komplett zu beseitigen - auch ein 'bisschen arm' ist menschenrechtlich nicht hinzunehmen!"

Die entwicklungspolitische Sprecherin der SPÖ verweist zudem auf den Zusammenhang mit einem auch in Europa sehr bedeutenden Problem, dem der europäische Tag gegen Menschenhandel am 18. Oktober gewidmet ist. "Hier gilt es zu erkennen, dass Menschenhandel nur auszurotten ist, wenn die Menschen in ihren eigenen Ländern ausreichend Perspektiven auf ein menschenwürdiges Leben in Würde und Wohlstand haben", so Bayr abschließend, "dann sind sie auch besser gefeilt gegen falsche Versprechungen, die sie zu Opfern der Menschenhändler werden lassen. Mit der Bekämpfung der Ursache Armut sind viele Konsequenzen wie Hunger, Gesundheitsprobleme, Gewalt und eben auch Menschenhandel lösbar!" (Schluss) mw/mp

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