Finanzministerium bei eGovernment on top

Neuerliche Auszeichnung bestätigt Vorreiterrolle des Finanzministeriums bei eGovernment

Wien (OTS) - Das Bundesministerium für Finanzen hat im Rahmen des "multimedia & e-business Staatspreis 2009" eine weitere Auszeichnung im Bereich eGovernment erhalten. Bereits im Vorjahr wurde das Bundesministerium für Finanzen - gemeinsam mit seinem Projektpartner m2n - beim 8. eGovernment-Wettbewerb für Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz für "Dyonipos" (DYnamic ONtology based Integrated Process OptimiSation) mit dem Preis für die innovativste eGovernment Anwendung ausgezeichnet.

Die neuerliche Auszeichnung beim Staatspreis 2009 bestätigt die Vorreiterrolle des Bundesministeriums für Finanzen im eGovernment Bereich und zeigt, wie Verwaltungsstrukturen mit Hilfe von innovativen Anwendungen effizienter gestaltet werden kann. Durch die Einführung von Dyonipos im Bundesministerium für Finanzen wurde die Informationsbeschaffung vereinfacht, transparenter und einfacher zugänglich. Dadurch konnten Doppelarbeiten vermieden, Such- und Bearbeitungszeiten deutlich verkürzt und Wissensträger besser vernetzt werden.

Informationsbeschaffung als Herausforderung
Heute wird viel Zeit für die Suche und Analyse von Information aufgewendet, gleichzeitig bleibt jedoch auch viel Wissen ungenutzt -Effektivität und Effizienz der Arbeit leiden. Vor dieser Herausforderung stand auch das Bundesministerium für Finanzen, als es 2006 ein Forschungsprojekt zum Thema Wissensmanagement ins Leben rief. In Form eines Pilotprojektes, geleitet von Ministerialrat Josef Makolm (BMF) und Doris Ipsmiller (m2n), konnten die gewonnenen Ergebnisse direkt in die Praxis überführt werden.

Dyonipos ist innovativste eGovernment Anwendung
Dyonipos hat seinen Ursprung direkt in der Wissenschaft und wurde als ein Joint Venture zwischen Finanzministerium, Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung gestartet. Im Dyonipos-Forschungsprojekt wurde die Entwicklung eines intelligenten, kontextsensitiven Systems vorangetrieben, das den Wissensarbeiter in der effektiven und effizienten Bewältigung seiner täglichen Arbeit unterstützt und gleichzeitig zum Aufbau der organisationalen Wissensbasis beiträgt. Automatisches Identifizieren des Informationsbedarfs, ergänzt durch aktive Suche ermöglicht den Abruf von relevanter Information, genau dann, wenn sie gebraucht wird. Durch Integration individueller Wissensbasen und Harmonisierung mit einer organisationalen Wissensbasis profitiert nicht nur der einzelne Mitarbeiter, sondern auch die Organisation. Dem System zugrunde liegt das m2n Intelligence Management Framework und damit Leading Edge Technologien aus den Bereichen Wissenserschließung und semantische Systeme.

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