FP-Lasar: Häupl muss Dressel aus dem Verkehr ziehen

Dressel steht für gesundheitspolitischen Dilettantismus

Wien, 15.10.2009 (fpd) - Die Aussage des Wiener Drogenkoordinators Dressel, wonach die Situation am Karlsplatz unter Kontrolle sei, sei eine maßlose Untertreibung. Die Lage ist fatal! Verbessert habe sich nichts, ganz im Gegenteil so sei die Drogenproblematik gerade in der kalten Jahreszeit besonders schwerwiegend. Inkompetente Berichte über die Drogensituation am Karlsplatz - wie sie seitens des Wiener Drogenkoordinators Dressel pausenlos vorgebracht werden, können entweder nur eine grobe Fehleinschätzung - die allerdings die Befähigung in seinem Bereich sehr in Frage stellen würde - oder aber eine bewusste Irreführung der Bevölkerung sein, ist der Gesundheitssprecher der FPÖ Wien, LAbg. David Lasar, überzeugt.

Es sei obendrein auch eine Ungeheuerlichkeit, wenn der Drogenkoordinator von Wien, jegliche Verantwortung auf die Polizei abschiebt und damit versucht das Nichtstun der letzten 6 Jahre seiner Amtszeit zu vertuschen. Es habe wenig Sinn, einen Zustand schön zu reden, der alles andere als unproblematisch sei. Der Missbrauch von Benzodiazepinen habe ein eklatant hohes Ausmaß erreicht. Am Karlsplatz in der Opernpassage, habe man fast schon an jeder Ecke die Möglichkeit, Substitutionsmittel zu kaufen. Das müsse auch Dressel bewusst sein. Trotzdem sei unter seiner Mitverantwortung eine neue Drogenverordnung geboren worden, die keinerlei Verbesserungen mit sich bringe, kritisiert Lasar, der weiter meint, dass das Drogenkonzept der Stadt Wien unter der Mitverantwortung von Dressel glorios gescheitert sei. Eine Versorgungslogistik (Unterstützung durch Streetworker, Beratungs- und Notschlafstelle bis zu Spritzentausch und Gratis-Kondomen), wie sie derzeit vorhanden sei und durch öffentliche Steuermittel finanziert werde, werde sicherlich nicht zur Lösung des vorhandenen Problems führen. Bürgermeister Häupl müsse Dressel daher endlich aus dem Verkehr ziehen, so Lasar abschließend. (Schluss)paw

Rückfragen & Kontakt:

Klub der Freiheitlichen
Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0006