FPÖ-Kunasek: Freiheitliche bringen Entschließungsantrag zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit ein.

Regierung ist aufgefordert endlich konkrete Maßnahmen zu setzen. Ewige Schönrederei schafft keine neuen Lehrstellen.

Wien (OTS) - Angesichts der aktuellen Zahlen zum Lehrstellenmarkt wirft der Freiheitliche Lehrlingssprecher NAbg. Mario Kunasek der Regierung Realitätsverweigerung vor. "41.136 junge Menschen unter 24 Jahren stehen laut aktueller AMS-Statistik ohne Job dar. Über 7.400 davon sind Lehrstellensuchende. Besonders drastisch ist der Rückgang von Lehrlingen im 1. Lehrjahr, was die Dramatik des Lehrstellenschwund belegt. So gibt es im Vergleichszeitraum August 2008 / August 2009 um 5.587 betriebliche Erstjahrslehrlinge mehr. Innerhalb nur eines Jahres gibt es also 5.587 betriebliche Lehrstellen weniger, was auch ebenso viele Schicksale von erwartungsvollen jungen Menschen bedeutet, wie der von der Bundesregierung "geschasste" Ex-Lehrlingsbeauftragte Egon Blum vorrechnet. Diese Fakten dürfen nicht länger negiert werden", so Kunasek.

"Die von der Regierung im Zuge der erleichterten Kündigung von Lehrlingen versprochenen 5.000 neuen Lehrstellen sucht man bis heute vergeblich. Der Sozialminister und der Wirtschaftsminister spielen sich am "Tag der Lehre" zwar als große Retter in der Not auf, außer leerer Worthülsen werden aber keine effizienten Maßnahmen gesetzt", führ der freiheitliche Lehrlingssprecher weiter aus.

"Deshalb bringe ich heute, gemeinsam mit den FPÖ-Abgeordneten Herbert Kickl und Christian Höbart, einen Entschließungsantrag zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit ein. Darin wird die Bundesregierung aufgefordert die von ihr versprochene Ausbildungsgarantie einzulösen, den "Original-Blum-Bonus I" wieder einzuführen, die Kapazitäten der überbetrieblichen Ausbildungszentren zu erhöhen und 1.000 neue Lehrstellen im Bundesdienst zu schaffen. Die Regierungsparteien können mit ihrer Zustimmung zu diesem Antrag beweisen, dass sie bereit sind endlich zu Handeln. Unserer Jugend und unserer Wirtschaft zuliebe", appelliert Kunasek an SPÖ und ÖVP.

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