Grüne Wien: Vorrang für FußgängerInnen!

Maresch/Smolik: "Hindernisse am Gehsteig gehören entfernt"

Wien (OTS) - "Während das Verkehrskonzept der Stadt Wien den FußgängerInnen Priorität einräumt, schaut die Realität leider anders aus", so der Umweltsprecher der Grünen Wien, Rüdiger Maresch. Gehsteige werden rückgebaut, Radständer, Radwege und weiteres Mobiliar verkleinern die Gehsteige, Schrägparker verstellen den Weg. Und auch bei den Grünzeiten bei Ampeln hält sich die Stadt Wien nicht an die eigenen Vorgaben aus dem Wiener Verkehrskonzept, welches den FußgängerInnen oberste Priorität einräumt.

"Verkehrsstadtrat Schicker soll nicht nur schöne Worte verlieren, sondern auch dafür sorgen, dass FußgängerInnen in Wien tatsächlich Vorrang haben", fordert Maresch. "Die Grünzeiten für Fußgängerampeln entsprechen noch lange nicht den Vorgaben des Wiener Verkehrs-konzepts, weil zu stark auf den Autoverkehr Rücksicht genommen wird. Gehsteige werden auch heute noch auf die Mindestgehsteigbreite verschmälert, wie z.B. in der Hollandstraße. Radwege am Gehsteig verschmälern diese und schaffen unnötige Konfliktsituationen, auch werden Radständer mitten am Gehsteig errichtet, wie z.B. am Margaretenplatz", zählt Maresch Negativbeispiele für den fehlenden Vorrang der FußgängerInnen in Wien auf.

Anlässlich des heutigen "Tages des weißen Stocks" stößt die Grüne Behindertensprecherin Claudia Smolik in das selbe Horn: "Speziell für Menschen mit Behinderung bedeuten Hindernisse am Gehsteig und viele Ampeln eine massive Beeinträchtigung ihrer Bewegungsfreiheit. Deshalb fordere ich den forcierten Ausbau von behindertengerechten Ampelschaltungen und Blindenleitsystemen."

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