ÖH Uni Innsbruck: Klares Nein zu Numerus clausus als Beschränkung des Unizugangs!

Zugangsbeschränkungen keine Lösung für Uniprobleme

Innsbruck (OTS) - In der Tiroler Tageszeitung vom 15. Oktober 2009 berichtete Miriam Sulaiman, dass sich die Österreichische Hochschülerschaft in Innsbruck (ÖH), für eine Beschränkung des Universitätszugangs durch Numerus clausus aussprechen. Das widerspricht sowohl der persönlichen Meinung des Vorsitzenden, Robert Mäser, als auch der Meinung der ÖH Uni Innsbruck und ist somit schlichtweg falsch!

"Eine Beschränkung der ohnehin schon raren Studienplätze ist der falsche bildungspolitische Weg. Zugangsbeschränkungen wären nur eine Behandlung der Symptome, lösen aber keinesfalls die akuten Probleme der Universitäten, die durch zu geringe finanzielle Ressourcen entstehen," erklärt Mäser.

Effektive Lösungen und tatsächliche Verbesserungen werden von der Politik nicht überlegt. "Die durchschnittliche Studienzeit gerade an den österreichischen Universitäten ist im europäischen Vergleich beispielsweise viel zu lang. Ein Studienplatz kostet dadurch viel mehr. Durch ein besseres Lehrveranstaltungsangebot, Prüfungen in den Ferien und durch bessere Betreuungsverhältnisse, wäre ein schnelleres Studieren möglich und insgesamt sogar kosteneffizienter," schlägt Mäser alternative Lösungen im Sinne der Studierenden vor.

Auch würde eine bessere Aufklärung der Studienanfänger vor Studienbeginn die Zahl der Studienabbrecher und Studienwechsler senken und den Universitäten dringend benötigte finanzielle Mittel sparen.

Dass die Abschaffung des freien Hochschulzugangs inzwischen schon von den Universitäten selbst als Heilmittel präsentiert wird, zeugt von Resignation und Aufgabe. "Dass sich die Universitäten gegen ihre zukünftigen Studierenden stellen, ist erschütternd. In dieser schwierigen Zeit ist die einzige zukunftsorientierte Lösung eine Ausfinanzierung des Bildungssektors! Es darf nicht bei bloßen Lippenbekenntnissen bleiben," so der ÖH Uni Innsbruck Vorsitzende Robert Mäser abschließend.

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Robert Mäser, Vorsitzender ÖH Uni Innsbruck
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