FPÖ-Gradauer: RH-Bericht zeigt wirtschaftliches Desaster des ORF auf

Ohne rasche Konsequenzen wird ORF wird ähnliches Schicksal erleiden wie AUA

Wien (OTS) - Der heute im RH-Ausschuss behandelte Bericht über den ORF zeige die ganze wirtschaftliche Katastrophe des ORF auf. Die vorliegenden Anzeichen deuteten darauf hin, dass dem ORF ein ähnliches Schicksal blühe wie der AUA. "So wäre die AUA in Konkurs gegangen, wäre sie nicht von der Lufthansa übernommen worden. Wenn hier nicht bald etwas passiert, wird der ORF den gleichen Weg gehen wie die AUA, die ÖBB und andere staatsnahe Betriebe. Es geht nicht, dass auch der ORF mit Steuergeld über Wasser gehalten wird", so der freiheitliche Budgetsprecher NAbg. Alois Gradauer, stellvertretender FPÖ-Landesparteiobmann in Oberösterreich und Mitglied des RH-Ausschusses.

"Die Misswirtschaft im ORF wird von einem 35-köpfigen Stiftungsrat, ohne Korrekturauftrag, hingenommen. Man nimmt damit Doppelgleisigkeiten und Schnittstellenprobleme genau so hin, wie das Fehlen einer Gesamtstrategie und eines einheitlichen Marketingkonzepts. Es gibt keine übersichtliche Finanzplanung, dafür ausufernde Kosten", zeigt Gradauer auf.

"Die Mitarbeiter des ORF verdienen das Vierfache eines in der Privatwirtschaft Beschäftigten. Die Misswirtschaft im Management hat dem ORF 130 Mio. Euro Verlust beschert. Dabei bietet der ORF ein schlechtes Programm und verärgert die Kunden, die nicht einsehen, dass sie dafür Gebühren zahlen müssen. Wenn hier nicht bald etwas passiert, sehe ich schwarz", so Gradauer abschließend.

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