Heinzl: Am 24. November geht’s los - Spatenstich für Weiterbau GZU St. Pölten

450 Millionen Euro für Weiterbau Güterzugumfahrung St. Pölten; nach Baustopp im Jahr 2002 beginnen die Bauarbeiten wieder

St. Pölten, (SPI) - "Am 24. November geht’s los - und zwar mit dem Spatenstich zum Weiterbau eines der größten Eisenbahnprojekte in Ostösterreich, der St. Pöltner Güterzugumfahrung (GZU). Rund 450 Millionen Euro werden in den kommenden Jahren in den Weiterbau investiert, die GZU St. Pölten ist ein wesentlicher Bestandteil des viergleisigen Ausbaus der Westbahn zwischen Wien und Linz und des Europa-Bahnkorridors Paris - Bratislava", freut sich St. Pöltens SPÖ-Nationalrat Anton Heinzl über die Wiederaufnahme des Projektes, für welches er selbst im Nationalrat nach dem Baustopp im Jahr 2002 intensiv gekämpft hat. Heinzl: "Meine KollegInnen und ich haben in zahlreichen Anträgen die Fortsetzung des Baus, der unter den ÖVP/FPÖ-Regierungen gestoppt wurde, eingefordert. Nun geht’s im Interesse der Landeshauptstadt und einer leistungsfähigen Bahn endlich weiter. Mit der Fertigstellung sollen die bereits jetzt vorhandenen massiven Kapazitätsengpässe der Westbahn bei St. Pölten beseitigt sein, was auch eine Beschleunigung des Personennah- und Fernverkehrs ermöglicht", so SP-Verkehrssprecher Heinzl.****

Der derzeit im Umbau befindliche St. Pöltner Hauptbahnhof ist das Nadelöhr der gesamten Westbahnstrecke in Niederösterreich. Eine Steigerung der Kapazität und damit der Leistungsfähigkeit und Durchlässigkeit der Westbahn auch für den Personenverkehr ist nur mit dem Bau der Güterzugumfahrung gemeinsam mit dem viergleisigen Ausbau der Westbahn möglich. "Der St. Pöltner Hauptbahnhof ist eine Verkehrsdrehscheibe ersten Ranges. Allein 20.000 Schülerinnen und Schüler benutzen den Bahnhof täglich, dazu ebenso Tausende PendlerInnen. Mit der GZU wird zudem das Zentrum der Stadt vom Durchzugsverkehr entlastet. Läuft alles planmäßig, so rollen in wenigen Jahren die ersten Güterzüge über die neue Strecke", so Heinzl.
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