Die österreichisch-luxemburgische Beteiligungsgesellschaft SEE Private Equity Group (SEEPEG) gründet Fonds an der Börse Luxemburg

Gründung erfolgte am 1. Oktober 2009

Wien (OTS) - "Mit der Gründung dieses Fonds schaffen wir die für langfristiges Wachstum auf einem der zukunftsträchtigsten Märkte notwendige Grundlage", begründet CEO Dr. Joachim Grill das Fondsangebot gegenüber Investoren. "Und gerade in wirtschaftlich turbulenten Zeiten und vor dem Hintergrund schwindenden Vertrauens gegenüber den Kapitalmärkten bieten wir Investoren damit die Chance auf ein zukunftsträchtiges Investment mit enormem Potential und attraktiven Renditen", so Grill weiter. Gegenüber dem Kauf von einzelnen Technologien biete die Beteiligung an einer professionell gemanagten Gruppe mit diversifizierten Technologien erhebliche Vorteile. Durch ebendiese Verteilung des Kapitals auf unterschiedliche Technologien wird das Entwicklungsrisiko deutlich reduziert. Zudem wird das Investment durch die strengen Auflagen der luxemburgischen Finanzmarktaufsicht transparent und vertrauenswürdig. "Die Bewertung der gehaltenen Unternehmensanteile erfolgte nach dem Niedrigstwertprinzip, weshalb wir ein großes Aufwärtspotential für die mittelfristige Kursentwicklung sehen", ergänzte Finanzvorstand Karl Stagl bei der heutigen Pressekonferenz im Hotel Sacher Wien.

SEEPEG finanziert "Start-Ups" und "Early-Stage" Unternehmen

Als einer von sehr wenigen Fonds im europäischen Raum finanziert die SEEPEG auch "Start-Ups" und "Early-Stage" Unternehmen. Das wird dadurch erforderlich, dass im Bereich der erneuerbaren Energie eine Vielzahl von kleinen Unternehmen und Forschungseinrichtungen tätig sind, die mit geringem Budget auskommen müssen. Hier setzt der SEEPEG Fonds an. Die erwartete Zeitspanne bis zum Markteintritt der Technologie sollte jedoch nicht länger als 18 Monate in Anspruch nehmen. Einzelinvestments haben üblicherweise eine Größenordnung zwischen EUR 0,5 Mio und EUR 2 Mio. Grundsätzlich nicht investiert wird in so genannte Betreibermodelle, um deren Kostenintensität und Betriebsrisiken zu vermeiden.

Erfahrenes Führungsgremium

Der Verwaltungsrat der SEEPEG besteht aus Dr. Joachim Grill, Ing. Karl Stagl und DI Michael Mandl. Zusätzlich ergänzt wird der Verwaltungsrat von Alfons Klein, dem Geschäftsführer der Investmentbank Sal.Oppenheim in Luxemburg , womit ein starkes Signal in Richtung potentieller Investoren hinsichtlich des Stellenwertes dieses Fonds bei der Partnerbank Sal.Oppenheim gesetzt werden soll.

Fundraising am US-Markt; Niederlassungen in New York und Wien

Paralleles Fundraising in Europa und den USA ist einer der Hauptgründe, warum die SEEPEG zusätzliche Büros in New York und Wien unterhält. Eine weitere Begründung hierfür ist die große Dynamik am US-Markt im Bereich "Renewable Energy". Die Unternehmensaktivitäten in den USA leitet Dr. Christopher Missling, der als Partner der in New York ansässigen Investmentbank Brimberg & Co. die Interessen der SEEPEG Unternehmensgruppe vertritt. Dr. Missling war vormals als Head of Financial Planning bei der damaligen Hoechst AG (heute Sanofi Aventis) tätig und begleitete in dieser Funktion bereits den IPO von Celanese mit einem Volumen von USD 2 Milliarden an der New Yorker NASDAQ Börse. Dr. Missling ergänzt das Managementteam mit umfangreicher Erfahrung und erstklassigen Kontakten in den USA.

International anerkannte Experten im Investment Advisory Board

Zusätzlich zum Verwaltungsrat verfügt die SEEPEG über ein Investment Advisory Board, das die zusätzliche Evaluierung und Nominierung möglicher Investitionen zur Aufgabe hat und mit renommierten Experten besetzt ist. Das Investment Advisory Board setzt sich zusammen aus Mag. Patrick Butler (VP der Investmentbank Sal.Oppenheim Wien), Dr. Karl Kirchheimer (EPEV European Private Venture S.A.) und Jack Brimberg von der Investmentbank Brimberg & Co. in New York.

Portfolio umfasst diversifizierte Technologien

Die SEE Gruppe hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 2007 an Unternehmen in den Bereichen CO2-Verwertung, Kleinwasserkraft, Biotreibstoffen der 2. Generation und Abfallverwertung beteiligt. Die intensive Vernetzung der SEEPEG ermöglicht einen kontinuierlichen Zufluss neuer Projekte, was eine wesentliche Grundlage für ein weiteres, erfolgreiches Wachstum des Fondsportfolios - und damit eine nachhaltige Wertsteigerung des SEEPG Fonds - bildet. Die Einbringung der aktuellen Portfoliogesellschaften erfolgte nach dem Niedrigstwertprinzip.

Gegenwärtig umfasst das Portfolio der SEEPEG vier Unternehmensbeteiligungen:

SEE-O-TWO: führender Anbieter für Umwandlung von CO2 aus Industrieabgasen in Biomasse

1. SEE-O-TWO mit Sitz in Wien ist der führende Anbieter für die Umwandlung von CO2 aus Industrieabgasen in Biomasse durch die industrielle Zucht von Mikroalgen. SEE-O-TWO ist es erstmals gelungen, ein effizientes und gleichzeitig kostengünstiges System für die industrielle Zucht von Mikroalgen zu entwickeln. Die optimale Anpassung an die spezifischen Wachstumserfordernisse der Mikroalgen ermöglicht die Erreichung einer sehr hohen, über dem Niveau der Mitbewerber liegenden, Produktivität. Gleichzeitig konnte der Flächenbedarf der Anlagen deutlich reduziert werden. Die gewonnene Biomasse kann zur Pflanzenöl-Produktion, als hochwertiges Tierfutter, als direkter Brennstoff für Biomasse- Kraftwerke und vielen anderen Kombinationen daraus verwertet werden. 2. SEE FUEL beschäftigt sich mit der Entwicklung eines "Biomass To Liquid" Verfahrens, also der direkten Umwandlung von Biomasse (Gras, Ölsaaten, Algen, Energiepflanzen) in Benzin- und Diesel- Rohprodukte, so genannten Bio-Treibstoffen der "2. Generation". 3. SEE HYDROPOWER hat eine spezielle Technologie zur effizienten Energieerzeugung in Kleinwasserkraftwerken entwickelt. Die Besonderheit dieser Technologie liegt in der energetischen Nutzung von Wasserläufen mit geringer Fallhöhe. 4. SEE PLASMA hat ein Gasplasmaverfahren entwickelt. Dieses Verfahren eignet sich auf Grund der extrem hohen Temperaturen besonders gut zur Verwertung/Vernichtung von Problemabfällen. Die hohe Prozesstemperatur vermeidet die Bildung problematischer Verbindungen wie z.B. Dioxine oder Furane. Das im Prozess entstehende Synthesegas (Syngas) wird zur Stromproduktion genützt und die entstehende Abwärme wird überwiegend zur Rohstoffaufbereitung, zum Beispiel von Bahnschwellen- oder Krankenhausmüll, eingesetzt.

Pressefotos und weitere Informationen unter:
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