FP-Gudenus: Aggressivität gegenüber den Polizistinnen und Polizisten wird immer größer

Wien, 15.10.2009 (fpd) - Aggressive Asylwerber, steigende Kriminalitätszahlen, Schlepperunwesen, attackierte Polizisten - ein trauriges Bild der immer schlimmeren Sicherheitslage in Wien. Und obwohl bei der Wiener Polizei ein sichtbar eklatanter Personalmangel herrscht, werden immer wieder neue temporäre Schwerpunktaktionen angeordnet bzw. angepriesen. Dies führt aber nicht nur zu einer außergewöhnlichen Reduzierung des normalen Dienstbetriebes sondern treibt auch die ohnedies hohe Überstundenbelastung in die Höhe. Der Unmut unter den Polizistinnen und Polizisten über diese ständig neuen dienstlichen und personellen Belastungen ist bereits katastrophal hoch, kritisiert der Sicherheitssprecher der Wiener FPÖ, Mag. Johann Gudenus.

Ebenso erschreckend ist, dass immer mehr Exekutivbeamte verletzungsbedingt auf der Strecke bleiben. Wegen der darauffolgenden oft wochenlagen Genesung drohen den Polizisten auch noch finanzielle Einbußen. Hier besteht absoluter Handlungsbedarf, denn die Exekutivbeamten, die trotz der tristen Rahmenbedingungen hervorragende Arbeit leisten und womöglich in Ausübung ihres Dienstes verletzt werden, dürfen nicht im Regen stehen gelassen werden, meint Gudenus und fordert zeitgleich nochmals die Personalaufstockung bei der Wiener Polizei um mindestens 1500 Exekutivbeamte sowie den Einsatz von Verwaltungsbediensteten auf den Wachzimmern. Nur damit können die Polizisten von Büro- und Verwaltungstätigkeiten entlastet und für ihre tatsächlichen Aufgaben eingesetzt werden. Erst wenn in der Bundeshauptstadt wieder genügend Polizistinnen und Polizisten auf der Straße unterwegs sind, kann die verheerende Sicherheitslage in Wien effizient und nachhaltig bekämpft werden, so Gudenus abschließend. (Schluss)paw

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