FPÖ-Haimbuchner: "ORF-Generaldirektor Wrabetz ist gescheitert!"

Keine Konzepte, keine Strategie und keine Einsparungen!

Wien (OTS) - "ORF-Generaldirektor Wrabetz ist gescheitert. Er war
im heutigen Rechnungshofausschuss nicht in der Lage den Abgeordneten irgendwelche Konzepte, Strategien oder Möglichkeiten zu Einsparungen vorzulegen. Das liegt schlicht und einfach daran, dass Wrabetz keine Konzepte und keine Strategien hat", erklärte der FPÖ-Rechnungshofsprecher Dr. Manfred Haimbuchner.

"Wrabetz erklärte bei einer ORF-Enquete, dass die neue Gesamtstrategie für die Zukunft des öffentlich rechtlichen Rundfunks offengelegt und transparent gemacht wird. Aber gegenüber dem Rechnungshofausschuss gibt Wrabetz nur Allgemeinplätze von sich. Es gibt beim ORF 17 Organisationen und Tochterunternehmen ohne einheitliches Marketingkonzept und ohne einheitliche Strategie. Wrabetz konnte im Ausschuss nur 10 davon benennen, aber was ist mit den restlichen sieben? Was sind ihre Aufgaben und wie sollen sie sich in der Zukunft entwickeln? Von Wrabetz kommen darauf keine Antworten", so der FPÖ-Rechnungshofsprecher weiter.

"Der Rechnungshof beziffert das Einsparungspotential beim ORF mit 76 Millionen Euro. Wrabetz kann auf die Frage, welche Schritte unternommen wurden dieses Potential umzusetzen, lediglich auf einen Direktor verweisen, welcher krankheitsbedingt ausscheidet und nicht nach besetzt wird. Das kann für eine verantwortungsbewusste Führung nicht alles gewesen sein. Fakt bleibt, dass Wrabetz gescheitert ist und dass es Zeit wird, dass eine neue Führung an die Spitze tritt. Die Gebühren- und die Steuerzahler haben ein Recht darauf, dass das Verprassen ihrer Gelder für ein ideologisch gefärbtes Programm beendet wird", schloss Haimbuchner.

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