VP-Korosec ad Dressel: Schwadronieren statt arbeiten ist nicht drinnen!

ÖVP fordert Rücktritt des völlig überforderten Wiener Drogenkoordinators

Wien (OTS) - Nach den heutigen Aussagen des Wiener Drogenkoordinators Michael Dressel in einer Tageszeitung sei klar, dass die Drogenpolitik der SP-Stadtregierung eindeutig gescheitert ist. "Wer sich nur noch mit Schönreden verteidigt, ist als Lenkungsorgan eindeutig fehl am Platz und sollte schleunigst seinen Hut nehmen", so die Gesundheitssprecherin der ÖVP Wien, LAbg. Ingrid Korosec.

Dressel habe seit seinem Amtsantritt sechs Jahre Zeit gehabt, um wirkungsvolle Gegenmaßnahmen auf den Tisch zu legen. "Es ist unfassbar, dass ein Drogenkoordinator, der zuletzt über 17 Millionen an Steuergeld zur Verfügung gestellt bekommen hat, einfach jegliche Verantwortung auf andere, speziell auf Polizei und Justiz, abschiebt", so Korosec verärgert.

SP-Stadtregierung kapituliert vor sozialen Problemen in Wien

Wien brauche in der Drogenpolitik mehr Engagement. So habe man etwa den Bereich Prävention seit Jahren zu wenig forciert, kritisiert die VP-Abgeordnete. Studien und Jubelbroschüren, die bei näherer Betrachtung faktisch kaum Neuigkeitswert besitzen, würden hier wenig helfen.
Wenn in Wiener Parks und U-Bahn-Stationen täglich etliche gebrauchte Spritzen gefunden werden, Fahrgäste belästigt und Anrainerinnen und Anrainer mit ihren Sorgen negiert werden, dann könne man nicht einfach zusehen.

"Die Stadt Wien hat sich offensichtlich damit abgefunden, dass U-Bahn-Stationen wie der Karlsplatz, der Westbahnhof, die Gumpendorferstraße und noch viele andere als soziale Brennpunkte zu einer Großstadt nolens volens dazugehören. Es wird Zeit, dass die Wiener SPÖ 2010 endlich aus ihrer Tagträumerei gerissen wird, denn in der Drogenpolitik haben sowohl Bürgermeister Häupl als auch die zuständige Gesundheitsstadträtin Wehsely zum Schaden der Wienerinnen und Wiener die Zügel komplett schleifen lassen. Dieser Schlendrian gehört abgestellt", so die VP-Gesundheitssprecherin abschließend.

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