FPÖ-Herbert: Vorzeitiges Ende der Hackler-Regelung wäre Verrat an den Österreichischen Arbeitnehmern

Wien (OTS) - "Die gestrige Ankündigung von Vizekanzler Pröll, die Hacklerregelung bereits vor 2013 auslaufen zu lassen, zeigt nicht nur einmal mehr, welchen geringen Stellenwert die arbeitende Bevölkerung bei der ÖVP genießt sondern beweist auch, dass das gegenständliche Regierungsübereinkommen zwischen SPÖ und ÖVP offenbar nicht einmal das Papier wert ist, auf dem es geschrieben steht", reagierte heute der Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft Unabhängiger und Freiheitlicher (AUF) und FPÖ-Bereichssprecher für den Öffentlichen Dienst, NAbg. Werner Herbert, auf entsprechende Medienberichte.

Während man seitens der ÖVP ohne zu zögern bereit sei, Milliarden zur Rettung der Banken zu investieren, verweigere man aber den arbeitenden Menschen in unserem Land die ihnen im Regierungsübereinkommen zugesicherten Pensionszugänge. "Einmal mehr hat die ÖVP damit ihre sozialen Defizite eindrucksvoll unter Beweis gestellt und darlegten, dass ihr zwar der Machtfaktor "Wirtschaft" am Herzen liegt, aber die sozialen pensionsrechtlichen Ansprüche der Arbeitnehmer überhaupt keinen Stellenwert in dieser Partei genießen", so Herbert weiter.

"Wenn der bisherige Weg der offenkundigen Fehlentwicklungen gepaart mit latenter Mutlosigkeit auch in dieser Frage fortgesetzt wird, so droht ein weiterer schwerer Schlag im sozialen Gefüge unseres Staates zum Nachteil der österreichischen Bevölkerung. Die Menschen in unserm Land, die Jahrzehnte in ein Pensionssystem eingezahlt haben, haben ein Recht darauf, dass sie die ihnen von der Bundesregierung zugesagten Pensionsansprüche schlussendlich auch erhalten", so Herbert abschließend. Alles andere wäre nämlich als vorsätzlich geplante und bewusste Irreführung der österreichischen Bevölkerung zu bewerten, wodurch diese Bundesregierung jegliche Legitimierung verloren hätte und damit Rücktrittsreif wäre.

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