JUGENDVERTRETUNG: Generationenvertrag kein Auslaufmodell!

Pensionssicherung braucht zielgerichtete Arbeitsmarkt-, Frauen- und Bildungspolitik!

Wien (OTS) - Aufgrund der aktuellen Diskussionen betont die Bundesjugendvertretung (BJV) als Interessenvertretung der jungen Menschen in Österreich erneut, dass der Generationenvertrag kein Auslaufmodell ist.
"Das staatliche Pensionssystem kann und soll aufrecht erhalten werden. Dazu muss die Regierung die Probleme der jungen Menschen ernst nehmen und sich einer umfassenden Pensionsdiskussion stellen. Diese darf nicht nur über Pensionshöhe, Antrittsalter und Ausnahmeregelungen geführt werden", fordert BJV-Vorsitzender Philipp Nagel.
Folgende Bereiche müssen einbezogen werden: "Damit es auch in Zukunft adäquate Pensionen gibt, braucht es notwendige Maßnahmen, die vom Arbeitsmarktbereich, wo es u.a. um die Erhöhung der Erwerbsquote geht, über den Bildungsbereich bis hin zu Frauenpolitik reichen." Gerade im Arbeitsmarktbereich spitze sich die Lage für Jugendliche immer mehr zu: "Junge Menschen sind stark von Arbeitslosigkeit betroffen und bekommen die Ausweitung von prekären Arbeitsverhältnissen am meisten zu spüren. Daher fehlen ihnen immer mehr Beitragsjahre für ihre Pensionen. Diesem Trend muss endlich gegengesteuert werden und die Pensionsthematik auch in diesem Querschnitt betrachtet werden", so Nagel abschließend.

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