SPÖ-Kaiser fordert Pensionsanpassung mittels Fixbeträgen

Wäre soziale und für Sicherung des Pensionssystems einzig richtige Entscheidung.

Klagenfurt (OTS) - "Fixbeträge statt prozentueller Erhöhungen", fordert der stellvertretende Parteivorsitzende der SPÖ-Kärnten, LR Peter Kaiser in der derzeitigen Diskussion um eine Pensionserhöhung.

"Es wäre sinnvoll und entspräche genau den sozialdemokratischen Grundwerten, die Pensionen nicht linear mit einem für alle gleichen Prozentsatz zu erhöhen, sondern Fixbeträge zu vereinbaren", fordert Kaiser. Die zu errechnenden Beträge ergeben sich laut Kaiser, indem die durchschnittliche Pensionserhöhung, die im letzten Jahr rund 1,3 Milliarden Euro ausgemacht hat und durch die Anzahl der Pensionistinnen und Pensionisten, die bei rund 2,2 Millionen liegt, dividiert wird.

"Rechnet man sich das durch, so ergibt das eine durchschnittliche, jährliche Pensionserhöhung von rund 680 Euro für alle Pensionistinnen und Pensionisten", rechnet Kaiser vor.

"Unterschiedlich hohe Löhne im Erwerbsleben sind ja noch zu verstehen. Aber die Pension ist für alle gleich. Mit dem Eintritt in den Ruhestand hört die Putzfrau mit dem Mindesteinkommen ebenso auf zu arbeiten wie Manager, Politiker und andere Großverdiener, die für ihre Tätigkeit das x-fache verdient haben", erklärt Kaiser seine Forderung nach mehr sozialer Gerechtigkeit.

Und weiter: "Für die pensionierte Putzfrau oder die vielen pensionierten Kleinbauern wäre ein Pauschalbetrag von umgerechnet rund 56 Euro monatlich sehr viel Geld. Ein Politiker oder Manager, der ohnehin eine sehr hohe Pension von einigen Tausend Euro bekommt, wird mit dem gleichen Pauschalbetrag deswegen auch nicht am Hungertuch nagen!"

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