- 07.10.2009, 14:21:55
- /
- OTS0278 OTW0278
FPÖ-Familiensprecherin Kitzmüller: Elternförderung statt Frauenquote
Quotenregelung öffnet Tür für weitere Diskriminierung der Frauen
Wien (OTS) - Die freiheitliche Familiensprecherin, NAbg. Anneliese
Kitzmüller, erneuerte anlässlich der heutigen Parlamentsenquete über
Frauen in der Politik die FPÖ-Forderung nach einer Bevorzugung von
Elternteilen am Arbeitsmarkt. "Bei gleicher Qualifikation sollten
jene Menschen eingestellt werden, die eine Familie zu erhalten haben
- unabhängig vom Geschlecht", so Kitzmüller. Damit werde der wichtige
Beitrag der Eltern zum Erhalt der sozialen Systeme gewürdigt. Zudem
komme diese Regelung automatisch Frauen stärker zugute als Männern,
weil unter den Alleinerziehenden wesentlich mehr Frauen seien -
ebenso wie unter den Elternteilen, die neu oder wieder in den
Arbeitsprozess eintreten wollen.
"Ob in der Politik oder in allen anderen Bereichen des Arbeitsmarkts:
Eine Frauenquote ist keine Lösung", hält Kitzmüller fest. Vielmehr
sei die Quote ein Instrument, das einer neuerlichen Diskriminierung
der Frauen Tür und Tor öffne: "Hoch qualifizierte Frauen, die diese
Bevorzugung gar nicht nötig haben, kommen so in den Geruch, nur ihrer
Geschlechts wegen eine gute Position zu erlangen." Eine stärkere
Vertretung des weiblichen Geschlechts in hohen Positionen sei ohnehin
absehbar, weil heute die Studentinnen an den Universitäten bereits
eine klare Mehrheit stellen. "Aufhalten kann diese Entwicklung nur
eine schlechte Familienpolitik, die Hürden für eine Vereinbarkeit von
Beruf und Familie aufstellt", so Kitzmüller. Auch hier wirke die von
der FPÖ verlangte Bevorzugung von Elternteilen unterstützend für die
Frauen.
Rückfragehinweis:
FPÖ
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FPK






