- 07.10.2009, 11:31:57
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KO-Stv. Königsberger: Neuerliche ÖBB-Watschen für Schüler und Pendler
Dutzende Züge werden ab 13. Dezember gestrichen
St. Pölten (OTS) - Für Aufregung und Verunsicherung bei den
Pendlern sorgt der Fahrplan 2010. Weniger Züge, größere Intervalle
und mehr Schienenersatzverkehr machen die Benützung der Bahn immer
unattraktiver. "Und jährlich grüßt das Murmeltier, jeder neue
ÖBB-Fahrplan bringt nur Verschlechterungen für die Pendler und
Schüler, die flächendeckende Versorgung wird immer mehr ausgedünnt -
noch längere Fahrzeiten für die leidgeprüften Bahnbenützer sind die
logische Folge", sagt FP-NÖ Verkehrssprecher Erich Königsberger.
"Zuerst hungert man die Nebenbahnen finanziell aus, um ihnen, wie der
Ybbstalbahn, nachfolgend den Todesstoß versetzen zu können - und
jetzt spart man Züge, mit dem Argument dadurch die Pünktlichkeit zu
erhöhen, massiv ein. Diese Begründung hört sich zwar wie ein
schlechter Eisenbahnwitz an, ist für die Betroffenen aber alles
andere als lustig", so LAbg. Königsberger weiter. "Alleine im Bereich
der Landeshauptstadt fährt man von 220 Zügen auf 195 zurück, auf der
inneren Westbahn zwischen St. Pölten und Wien fährt man nur mehr im
Stundentakt. Den ÖBB-Verantwortlichen samt Ministerin Bures ist
anscheinend nicht bewusst, dass sie immer mehr Pendler dadurch wieder
zur Benützung des eigenen Pkw`s zwingen", so Königsberger
fortfahrend. "Milliarden an Steuergeld werden in die ÖBB gebuttert -
mit dem Ergebnis, dass das Angebot für die Reisenden ständig
verschlechtert wird. Das Rail Cargo Logistikzentrum in Wr. Neustadt
steht vor der Schließung, der Weg des Güterverkehrs von der Schiene
zurück auf die Straße ist vorprogrammiert", so der
FP-Verkehrssprecher. "Ministerin Bures ist gefordert, die
Milliardenzuwendungen aus dem Steuertopf an die ÖBB nicht für
Abfindungen von geschassten Generaldirektoren und zur Überwachung von
erkrankten Mitarbeitern zu verschleudern, sondern endlich in die
Verbesserung der Infrastruktur zu stecken. Und Zusperrlandesrat
Heuras streicht die Landeszuschüsse anstatt die Erhaltung der
Nebenbahnen zu forcieren - er etabliert sich nicht als Anwalt der
Schüler und Pendler, sondern als Staatsanwalt der ÖBB", so LAbg.
Königsberger zum Schluss.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Klub im NÖ Landtag Christian Hafenecker Landespressereferent mailto:christian.hafenecker@fpoe.at Tel: 02742/9005-13443 Mobil: 0660/4344872 Fax: 02742/9005-13450
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