- 07.10.2009, 11:30:20
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Frauenberger: "An der Quote führt kein Weg vorbei"
Quote nicht nur für politische Gremien, sondern auch für Vorstand und Aufsichtsräte von börsenotierten Unternehmen
Wien (OTS) - "Ein uneingeschränktes Ja" zur Einführung von Quoten
in politischen Gremien kommt von der Wiener Frauenstadträtin Sandra
Frauenberger am Mittwoch anlässlich der parlamentarischen Enquete
"Frauen in der Politik". Frauenberger: "Die aktuellen Zahlen zeigen
ganz deutlich, dass an der Quote kein Weg vorbei führt. Jahrelanges
Hoffen, Appellieren und gutes Zureden haben bis dato nicht zum
gewünschten Erfolg geführt."****
Im Vergleich zum Nationalrat und anderen Ländern sei der
Frauenanteil im Wiener Landtag und Gemeinderat mit 42 Prozent
vergleichweise hoch, wobei es große Unterschiede zwischen den
einzelnen Fraktionen gebe, so Frauenberger. Während der Frauenanteil
bei SPÖ und Grünen über 40 Prozent liegt, beträgt er bei der FPÖ nur
15,3 Prozent.
Die Wiener Frauenstadträtin sieht aber nicht nur Handlungsbedarf
bei den gesetzgebenden und anderen politischen Gremien. Sie kann sich
Quoten auch für Vorstand und Aufsichträte von börsenotierten
Unternehmen vorstellen. Frauenberger verweist dabei auf das
Best-Practice-Beispiel Norwegen: Dort trat 2008 ein Gesetz in Kraft,
das vorsieht, dass mindestens 40 Prozent der "Styre"-Mitglieder von
börsenotierten Unternehmen Frauen sein müssen. Das norwegische Styre
ist Aufsichtsrat und Vorstand in einem. Unternehmen, die sie sich
nicht daran halten, können zwangsaufgelöst werden. (Schluss) lac
Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz: www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/ Mag.a Marianne Lackner Mediensprecherin StRin Sandra Frauenberger Telefon: 01 4000-81853 E-Mail: marianne.lackner@wien.gv.at
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