- 07.10.2009, 11:25:34
- /
- OTS0141 OTW0141
Heinisch-Hosek: Verpflichtende Quoten, um den Frauenanteil in der Politik zu erhöhen
Prammer: Fast jedes Mittel recht, um mehr Frauen in die Politik zu bringen
Wien (OTS/SK) - "Die Debatte über Frauen in der Politik ist längst
überfällig. Ich freue mich, dass über alle Fraktionsgrenzen hinweg
erkannt wurde, dass wir etwas tun müssen, um mehr Frauen in die
Politik zu bringen", eröffnete Frauenministerin Gabriele
Heinisch-Hosek ihr Statement am Mittwoch im Rahmen der
parlamentarischen Enquete "Frauen in der Politik - Frauen in die
Politik". "Wir sind noch nicht unserer Anzahl entsprechend in den
österreichischen Gremien vertreten, weder im Nationalrat oder
Landtagen, noch in den Gemeinden oder im Bundesrat", kritisierte
Heinisch-Hosek die derzeitige Situation. ****
Heinisch-Hosek sprach sich für eine verpflichtende Quote aus. "Ich
bekenne mich dazu, damit sich etwas ändert", so die Ministerin, auch
wenn sie zugestand, dass es kein elegantes Mittel wäre und es Länder
gebe, in denen es ohne Quoten auch funktioniere.
"Frauen sind in der Politik immer noch unterrepräsentiert. Derzeit
sind es 27,9 Prozent im österreichischen Nationalrat, im Bundesrat
sind es noch weniger. Ich denke, wir sind uns einig, dass das viel zu
wenige Frauen in der Politik sind", betonte auch
Nationalratspräsidentin Barbara Prammer. Ihr sei "fast jedes Mittel
Recht", um mehr Frauen in die Politik zu bringen, z.B.
Quotenregelungen.
"Tatsache ist, dass wir alle gemeinsam an einem Strang ziehen müssen,
fraktionsübergreifend, Männer und Frauen", so Heinisch-Hosek über die
weitere Vorgehensweise. (Schluss) bj
Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NSK






