• 07.10.2009, 11:09:02
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Ranner: Baltisch-Adriatische Verkehrsachse gut auf Schienen gesetzt

Bis zu 200 Millionen Euro EU-Förderung für Österreich möglich

Brüssel, 6. Oktober 2009 (ÖVP-PD) EU-Verkehrskommissar Antonio
Tajani, acht Landeshauptleute und Regionalpräsidenten sowie
zahlreiche hochrangige Mitglieder von Landesregierungen aus den
betroffenen europäischen Regionen versammelten sich gestern,
Dienstag, Abend im Europäischen Parlament auf Einladung der
steirischen Europaparlamentarierin und Verkehrssprecherin des ÖVP-
Europaklubs, Dr. Hella Ranner, zur Unterstützung des Baltisch-
Adriatischen Korridors als prioritäres Schienenprojekt der EU.
Gemeinsam mit Hella Ranner setzten sich der steirische
Landeshauptmann Franz Voves, der Kärntner Landeshauptmann Gerhard
Dörfler sowie die niederösterreichische Landesrätin Johanna Mikl-
Leitner, die steirische Verkehrslandesrätin Kristina Edlinger-
Ploder und der Wiener Gemeinderat Omar Al-Rawi geschlossen für eine
rasche Realisierung dieser Hochleistungs-Schienenverbindung von
Danzig bis nach Bologna ein. ****

Die Vertreter der Regionen unterzeichneten im Rahmen der
Veranstaltung eine Deklaration, in der ein gemeinsames Engagement
für den Baltisch-Adriatischen Korridor fixiert wurde. "Das war ein
ganz starker Auftritt nicht nur der österreichischen Länder.
Gemeinsam mit unseren Partnerregionen kämpfen wir dafür, drei
verkehrspolitische Kernanliegen Österreichs voranzutreiben. Bis zu
200 Millionen Euro an EU-Förderungen für Österreich wären möglich,
wenn der Baltisch-Adriatische Korridor auf seiner gesamten Länge
als prioritäres EU-Projekt beschlossen würde. Das käme vor allem
der Realisierung des Koralm- und des Semmeringbasistunnels zugute",
freut sich Ranner über den großen Erfolg ihrer ersten offiziellen
Veranstaltung als neugewählte Europaparlamentarierin.

Über 250 Gäste aus allen teilnehmenden Regionen aus Polen, der
tschechischen Republik, der Slowakei, Österreich und Italien,
zahlreiche Europaparlamentarier und Vertreter von Kommission und
Rat folgten der Einladung Ranners in das Europaparlament. "Ich
freue mich besonders darüber, dass Verkehrskommissar Tajani durch
seine Anwesenheit und in seiner Rede ein starkes Signal der
Unterstützung für unser gemeinsames Anliegen gegeben hat. Auch der
Vorsitzende des EP-Verkehrsausschusses, Brian Simpson, hat seine
Unterstützung für unseren Einsatz deutlich gemacht. Es wird noch
ein hartes Stück Arbeit, aber die Geschlossenheit unseres
Auftretens in Brüssel ebnet ein gutes Stück des Wegs", so Ranner.

Der Baltisch-Adriatische Korridor (BAK) ist eine
Eisenbahnhochleistungsstrecke vom Ostseehafen Danzig über Warschau
und Katowice nach Wien, Graz, Klagenfurt und Villach bis nach
Udine, Venedig/ Triest und Bologna. Die Adriahäfen sind dabei die
Anknüpfungspunkte zum Weitertransport von Waren über den Suezkanal
bis nach Asien. Derzeit wird nur die Strecke von Danzig bis Wien im
Rahmen der 2004 festgelegten Prioritäten der Transeuropäischen
Netze (TEN) als 'TEN-Projekt 23' mit 20 Prozent der Baukosten von
der EU gefördert. "Das gleiche wollen wir jetzt für den südlichen
Teil der Strecke erreichen. Die Überarbeitung der TEN-Prioritäten,
die die EU-Kommission 2010 vorschlagen will, bietet uns die große
Chance, mehr EU-Gelder für Österreich zu lukrieren", betonte Ranner
abschließend.

SERVICE: Druckfähige Fotos der Veranstaltung werden auf Anfrage per
Email an philipp.schulmeister@europarl.europa.eu gerne zugesandt.

Rückfragen:
Dr. Hella Ranner MEP, tel.: +32-2-284-5898
(hella.ranner@europarl.europa.eu)
oder
Mag. Philipp M. Schulmeister, EVP Pressedienst, Tel.: +32-475-79 00
21 (philipp.schulmeister@europarl.europa.eu)

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