• 07.10.2009, 09:00:59
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ÖAAB- Tschirf: Wiener SPÖ verwendet Lehrer/innen als Wahlhelfer

Wien (ÖAAB Wien) - Matthias Tschirf, Klubobmann der ÖVP Wien und
Wiener ÖAAB Landesobmann, unterstützt die Meinung des Vorsitzenden
der 'wiener lehrerInnen öaab-fcg-clw', Stephan Maresch, dass es sich
bei der Schulumfrage der Wiener SPÖ unter der Schirmherrschaft von
Bürgermeister Häupl und Stadtrat Oxonitsch um einen politischen
PR-Gag handelt, der bloß als Schulumfrage getarnt wurde. Die
Antworten würden wahrscheinlich schon in den Tresoren der SPÖ
Parteizentrale lagern. Zudem werde mit suggestiven Fragen und ohne
Erfüllung des datenschutzrechtlichen Mindeststandards gearbeitet.

"Was früher ehrenamtliche Wahlhelfer gemacht haben, müssen heute
tausende Lehrer/innen und deren Schulleiter/innen in Wien
übernehmen: Das Austeilen von SPÖ-Werbebroschüren mit einem
Fragebogen als Anhängsel. Während seit Jahren die administrativen
Belastungen für PädagogInnen Wiens überborden, sollen nun gerade
jene Postboten spielen und die Administration von hunderttausenden
Werbeprospekten übernehmen. Hier fährt die rote Wiener
Rathausmehrheit wieder einmal über die Köpfe von Menschen drüber",
meint Dr. Matthias Tschirf.

Traurig sei, so Tschirf, die Tatsache, dass sich der sozialistische
Lehrerverein ZV in den Propagandatross der SPÖ Wien einspannen lässt
und offenbar den Auftrag bekommen hat, die LehrerInnen und
SchulleiterInnen auf Linie zu bringen. Unter dem Motto 'LehrerInnen
lassen sich nicht instrumentalisieren' will man den eigenen, empörten
Mitgliedern einreden, dass diese Fragebögen eine Chance zu einer
gemeinsamen Schulentwicklung wären. Hier ist der ZV Zwilling FSG
schon weiter, denn dort wird zugegeben (Anm.: APA vom 5. Oktober
2009), dass durch diese Art der Befragung sich die Umfrage selbst zu
Fall gebracht habe.

Abschließend sichert Tschirf den Wiener Lehrerinnen und Lehrern seine
Unterstützung zu und bedauert, dass die Chance auf eine wahre
Weiterentwicklung der Wiener Schulen wieder einmal aus
parteipolitischen Gründen von den Sozialisten vertan wurde.

Rückfragehinweis:
ÖAAB Wien, Michaela Spettel, Pressesprecherin
Tel.: 0664/8383 247, Mail:michaela.spettel@oeaab.at

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