- 06.10.2009, 13:49:47
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Kein Jugendlicher wird im Stich gelassen
Angebote zur Berufsorientierung weiter intensiviert
Bregenz (VLK) - Um die Schülerinnen und Schüler in Vorarlbergs
Pflichtschulen und Höheren Schulen (Unterstufe) auf den Übergang von
der Schule ins Berufsleben vorzubereiten, haben das Land und seine
Partner BIFO und Landesschulrat die Möglichkeiten der
Berufsorientierung erweitert und intensiviert. Start-up-Check,
Coaching zum Beruf und andere Angebote sollen dazu beitragen, "ein
Auffangnetz zu schaffen, sodass kein Jugendlicher im Stich gelassen
wird", sagten Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Landesrat Siegi
Stemer heute, Dienstag, im Pressefoyer.
Jugendlichen, die aufgrund schlechter schulischer Leistungen
geringere Chancen auf eine Lehrstelle haben. werden vom BIFO im
Rahmen des Chancen-Pools Vorarlberg erfasst, um sie nach ihrem
jeweiligen Bedarf zu betreuen. Laut BIFO-Geschäftsführer Klaus Mathis
sind das derzeit 742 Jugendliche, von denen sich bei 391 bereits eine
Lösung ergeben habe. Sie erhalten Unterstützung in Form von
persönlichem Coaching zum Beruf bzw. Bildungs- und Berufsberatungen
oder werden von Gemeindebeauftragten bei der Lehrstellensuche
begleitet.
Ein wichtiger Baustein ist der Start-up-Check für Schülerinnen und
Schüler der Hauptschulen, Vorarlberger Mittelschulen und
Polytechnischen Schulen im 9., 10. und 11. Schuljahr, die in
mindestens einem Unterrichtsfach (Deutsch, Mathematik, Englisch) in
der unteren Leistungsgruppe sind. Die Start-up-Checks sind an den
Schulen derzeit erstmalig im Gange, insgesamt haben sich rund 800
Schülerinnen und Schüler dazu angemeldet.
An vielen Vorarlberger Pflichtschulen sowie AHS ist die
Berufsorientierung bereits in der 7. und 8. Schulstufe ein fester
Programmpunkt. Diesen bewährten Aktivitäten verleiht das
Bildungsministerium durch die verpflichtende Umsetzung ab dem
Schuljahr 2009/10 zusätzlichen Nachdruck.
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Service, sowie im OTS Audioarchiv unter http://audio.ots.at .
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Landespressestelle Vorarlberg Tel.: 05574/511-20135 Fax: 05574/511-20190 Hotline: 0664/625 56 68 oder 625 56 67 mailto:[email protected] http://www.vorarlberg.at/presse
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