BZÖ-Schenk: Schluss mit dem Quotenschwindel

Wien (OTS) - "Schluss mit dem Quotenschwindel", verlangt BZÖ-Frauensprecherin Abg. Martina Schenk vor der morgigen Frauenenquete im Parlament. Statt blind eine Quote zu verordnen, müssen die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen geändert werden. "An gut qualifizierten Frauen mangelt es nicht. Frauen müssen vielmehr dazu ermutigt werden, selbstbewusster aufzutreten,
bei Gehaltsverhandlungen zum Beispiel dürfen sie sich nicht unter ihrem Wert verkaufen",
erklärt Schenk. Die zwangsweise Quoten-Verordnung habe einen bitteren Beigeschmack und schadet Frauen.

"Schon von klein auf müssen Buben und Mädchen gleich gefördert werden. Da muss die Politik ein Umdenken in der Bevölkerung bewirken", so Schenk. Sie erinnert aber auch daran, dass noch immer "an der Umsetzung konkreter Maßnahmen gegen den gravierenden Unterschied in Bezug auf Frauen- und Männereinkommen fehlt!" Schenk kritisiert massiv die Ankündigungspolitik der Regierung in diesem Punkt und fordert von Rot/Schwarz: "Nicht reden, handeln!"

Schenk zitiert eine Eurobarometer-Umfrage, laut der sich fast die Hälfte der Befragten einen zumindest 50-prozentigen Frauenanteil unter den Abgeordneten im Europäischen Parlament wünscht. Doch nur zehn Prozent seien für eine verpflichtende Frauenquote. "Der Weg zur Gleichberechtigung führt nur über ein Miteinander von Frauen und Männern, abseits von Quote und Zwang", mahnt Schenk.

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