Darwin-Jahr: "Bildwelten-Weltenbilder"- Symposium im Künstlerhaus

Teilnahme kostenlos - Symposium startet am 8. und 9. 10. jeweils ab 14.00 Uhr - Schau "Evo Evo" läuft noch bis 11.10.

Wien (OTS) - Das Fachsymposion "Darwins Kosmos, Bildwelten-Weltbilder" im Künstlerhaus (1., Karlsplatz 5) setzt im Charles-Darwin-Jahr-2009 der Stadt Wien weitere Akzente: Aus dem Blickwinkel unterschiedlicher Disziplinen und neuer Forschungserkenntnisse wird Darwins Evolutionstheorie in ihrer Bedeutung heute betrachtet: Neurowissenschaften, Sprachwissenschaften, Medizin, Pädagogik und Psychoanalyse. Bis einschließlich kommenden Sonntag läuft auch noch die Schau "Evo Evo", in der 36 Künstlerinnen und Künstlern neueste Erkenntnisse der Natur-und Lebenswissenschaften künstlerisch hinterfragen.

Symposium im Überblick

Nach einer Einleitung durch den Organisator und Österreichischen Charles Darwin-Spezialisten Dr. Franz M. Wuketits (Universität Wien) um 14.00 Uhr befasst sich der renommierte deutsche Hirnforscher Dr. Dr. Gerhard Roth (Universität Bremen; Start: 14.30 Uhr) mit der "Evolution des freien Willens".

Der Psychoanalytiker Dr. Christfried Tögel (Universität Magdeburg; Start: 15.30 Uhr) befasst sich mit der Biografie Sigmund Freuds und dessen Auseinandersetzung mit Charles Darwin, den Freud intensiv verehrte. Am ersten Tag referiert auch der Sozialmediziner Dr. Beda M. Stadler (Universität Bern; Start: 17.00 Uhr) über "Horizonte der Evolutionsmedizin", insbesondere über immunologische Erkrankungen und das Immunsystem im Kontakt zur Evolutionsbiologie.

Am Freitag eröffnet um 14.00 Uhr die Erziehungswissenschafterin Dr. Johanna Forster (Universität München) mit einem Referat über "Evolution und Pädagogik" und stellt sich die Frage nach der generellen Erziehbarkeit des Menschen angesichts präkonditionierter Ausgangssituationen.

Der Sprachwissenschafter Dr. Wolfgang Steinig (Universität Siegen) vergleicht ab 15.00 Uhr in seinem Vortrag "Vom Tanz zur Grammatik" Strukturen der Rituale mit jenen der Sprache und stellt die Evolution von Mensch und Sprache in einen strukturrealistischen Konnex.

Der Philosoph Dr. Eckart Voland (Universität Gießen) formuliert ab 16.30 Uhr schließlich in seinem Referat "Gott hat Geschichte. Hat er auch Naturgeschichte" den Widerspruch von evolutionärer Anthropologie versus Transzendenz und Religion. Gegen 18.30 Uhr ist mit dem Ende des Symposiums zu rechnen.
Anmeldung unter: charles.darwin@multiart.at

o Infos unter: www.charles-darwin-jahr.at www.k-haus.at

(Schluss) hch

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