Ackerl: FACC - bedauere Verkauf ans Ausland zutiefst

Landesregierung muss hinterfragen, wieso es bei Technologieführern nicht gelingt, inländischen Kernaktionär zu bilden

Linz (OTS) - Der Verkauf des heimischen Paradeunternehmens FACC an chinesische Eigentümer stößt bei der SP OÖ auf größtes Bedauern.

"Ich bedauere den nun beschlossenen Verkauf des oberösterreichischen Leitbetriebs FACC an chinesische Eigentümer durch die Salinen AG, bekanntlich im Besitz von Raiffeisen Oberösterreich und Hannes Androsch, und anderen heimischen Teilhabern, zutiefst. Damit geht der Verkauf wichtiger Betriebe an ausländische Eigentümer leider ungehindert weiter. Nun sollte sich die Landesregierung in Oberösterreich unverzüglich damit auseinander setzen, wieso es bei so wichtigen Technologieführern nicht gelingt, einen heimischen Kernaktionär zu bilden. Es wäre gut, wenn der zuständige Wirtschaftslandesrat dazu Initiativen setzen würde", drückt SP-Landesrat Josef Ackerl sein Bedauern über die Entwicklung aus.

Es sei auch wichtig, dass es in unserem Bundesland einen ständigen Dialog über diese wichtige Frage gebe. In den nächsten Jahren werde es aufgrund der Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise immer wieder solche Fälle geben. Daher sollte man sich auch vorbereiten, ergänzte Ackerl.

"Leider wurde da in der Vergangenheit einiges versäumt bzw. nicht richtig eingeschätzt. Für die SP OÖ war immer klar, dass die Weiterentwicklung des Landes als Standort für hochqualifizierte Arbeitsplätze, Forschung und Entwicklung auch davon abhängt, ob wir die Unternehmenszentralen und zumindest die Kernaktionäre für solche Zukunftsunternehmen im Land halten können. Ich glaube, da muss man mehr tun und dafür wird sich die SP OÖ einsetzen", steht für den designierten SP-Chef Josef Ackerl fest.

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