Razborcan: Unglaubliche Ignoranz von Ex-Flughafenvorstand Domany

Umfassende Aufklärung auch betreffend Verträge und finanziellen Leistungen

St. Pölten, (SPI) - Der Schwechater SPNÖ-LAbg. Gerhard Razborcan fordert neben der ohnehin bereits in die Wege geleiteten Rechnungshofprüfung auch die Überprüfung möglicher Regressforderungen an Ex-Vorstandsdirektor Christian Domany. "Der Aufsichtsrat ist aufgerufen, hier mögliche Ansprüche des Flughafens und damit auch mögliche rechtliche Schritte zu prüfen. Jeder kleine Dienstnehmer muss für von ihm verursachten Schaden gerade stehen, dass muss auch für einen der bestbezahlten Spitzenmanager gelten. Für einen derart gescheiterten Manager sollte es auch Usus werden zu prüfen, ob alle Verträge, u.a. betreffend der Pensionsregelung, auch eingehalten werden sollen. Jene, die das aktuelle Desaster verursacht haben, müssen dafür auch umfassend zur Verantwortung gezogen werden", so Razborcan, der auf die massive Verärgerung in der Flughafenbelegschaft verweist. ****

"Bis Ende September im ‚Vorruhestand’ zuhause, noch bestens bezahlt mit einem Vorstandsgehalt, bis dahin noch immer im Dienstmercedes unterwegs und offenbar mit einer äußerst lukrativen Pensionsregelung mit einem monatlichen Salär ausgestattet, wofür ein kleiner Flughafenmitarbeiter, beispielsweise bei der Gepäckverladung, 5 Monate lang arbeiten muss. Die Beschäftigten des Flughafens, die ob der Machenschaften und dem finanziellen Desaster rund um den Skylink seit Monaten vor Wut nur ohnmächtig die Fäuste in den Taschen ballen können, erleiden zudem auch noch massive finanzielle Schäden. Einsparungen und Überstundenkürzungen spüren die Mehrheit der Dienstnehmer direkt in ihren Brieftaschen", sieht Razborcan jetzt endgültig "Schluss mit lustig".
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