LR Martinz: Gewerkschaft schadet Tourismus

Gewerkschaft vida zeichnet völlig falsches Bild von den Arbeitsbedingungen im Tourismus. Elfriede Diex stellt realitätsfremde Forderungen auf

Klagenfurt (OTS) - "Wer so ein Bild von den Arbeitsbedingungen im Tourismus zeichnet, hat entweder keine Ahnung von der Materie oder will absichtlich der gesamten Branche schaden", sagt heute Tourismuslandesrat Josef Martinz auf die Aussagen von Elfriede Diex von der Gewerkschaft vida.
Leute wie Diex würden das alte und nicht mehr der Realität entsprechende Image der Tourismusberufe absichtlich transportieren, seien sich aber nicht bewusst, was sie damit bei den Arbeit suchenden Menschen auslösen.

"Der Tourismus hat längst aufgeholt. Unsere qualifizierten Arbeitskräfte sind gefragt wie nie zuvor und auch weit über die Kärntner Grenzen hinaus. Kein qualifizierter Koch verdient nur den Mindestlohn. Diex soll sich die Branche genau anschauen, bevor sie solche geschäftsschädigenden Aussagen in den Raum stellt", so Martinz weiter.
Würde es nach der Gewerkschaft gehen, müssten die Hotellerie und Gastronomie Samstag und Sonntag wohl zusperren. "Dienstleistung geht nicht von 8 bis 16 Uhr. Das gibt es nirgends mehr - weder im Handel, noch im Gesundheitsbereich oder in der Pflege und in der Privatwirtschaft schon gar nicht.

Kärnten sei ein Tourismusland und tausende Familien auf der Arbeitgeber- und auf der Arbeitnehmerseite würden von dieser Branche im Land leben und hart an der Wertschöpfung fürs Land arbeiten. "Unseren guten Arbeitskräften hat Kärnten als Urlaubsland auch seinen guten Ruf verdanken. Das lassen wir uns auch von einer Gewerkschaft nicht schlecht reden", hält Martinz fest. (Schluss)

Weiters habe sich gerade der Tourismus als krisensicherer Faktor in der Wirtschaft bewiesen. "Die befürchteten Einbrüche bei den Nächtigungen sind nicht eingetroffen. Das ist auch das Ergebnis der hervorragenden Arbeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - vom Lehrling bis hin zum Haubenkoch", weist Martinz hin. (Schluss)

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