SPÖ-Seiser: BZÖ hat Bezug zum Geld verloren

Musikschulbeiträge und Mieten erhöht, Heizkostenzuschuss, Sportförderungen und Mindestsicherung gekürzt. Mit ausstehendem Birnbacher-Honorar Heizkostenzuschuss finanzieren.

Klagenfurt (OTS) - "Wasser predigen und Wein trinken", wirft der Klubobmann der SPÖ-Kärnten, LAbg. Herwig Seiser der BZÖVP-Milchkoalition vor.

Während BZÖ-LPO Scheuch versucht mit an den Haaren herbeigezogenen Anschüttungen von den blutigen Grabenkämpfen innerhalb der Orangen abzulenken, zeige die derzeit eingeschlagene Politik der Milchkoalition, dass die Herren Scheuch, Dörfler, Martinz und Co jeden Bezug zum Geld vollends verloren hätten.

"Die Herrenbauern und Großgrundbesitzer wissen offensichtlich nicht, wie viel Geld jene 20 Euro für Bezieher kleiner Einkommen und Mindestrenten sind, die sie den Heizkostenzuschussbeziehern wegnehmen", stellt Seiser fest. Der SPÖ-Klubobmann fordert die Saure-Milch-Koalition auf, die Reduzierung sofort zurückzunehmen und mit dem ausstehenden Birnbacher-Honorar zu bezahlen.

"Mit den 1,5 Millionen Euro die Martinz´Freund Birnbacher noch zu den bereits erhaltenen 4,5 Millionen bekommen soll, könnte man nicht nur die 20 Euro finanzieren, sondern den 30.000 Heizkostenzuschussbeziehern noch 20 Euro dazu geben", rechnet Seiser vor.

Im Übrigen sei es schlicht skrupellos, den Schwächsten der Gesellschaft Gelder, die sie zum Überleben brauchen wegzunehmen, andererseits den gleichen Leuten aber ungeniert zehntausende Euro auf einen Schlag für billige Eigenwerbung aus der Tasche zu ziehen.

"Musikschulbeiträge und Mieten werden erhöht, Heizkostenzuschuss, Sportförderungen und Mindestsicherung gekürzt und auf der anderen Seite geben Dörfler und Martinz auf einen Schlag 80.000 Euro für eine vierseitige Einschaltung in einer gratis Wochenzeitung an einem Tag aus, ohne mit der Wimper zu zucken", so Seiser abschließend.

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