Heizöl: Sauberer als vielfach angenommen

Wien (OTS) -

  • Moderne Ölheizungen punkten mit geringen Emissionen
  • Energieträger Holz: Sauberes Image - aber schlecht für die Atemluft

Heizöl ist in Verbindung mit moderner Verbrennungstechnologie deutlich sauberer als oft angenommen wird. So erreichen moderne mit Heizöl betriebene Systeme bei allen relevanten Emissionsdimensionen bessere Werte als feste biogene Brennstoffe.

Selbst modernste Pelletskessel weisen gegenüber modernen Ölheizungsanlagen über 300-fach höhere Feinstaubwerte auf. Zudem entstehen bei der Verbrennung von Pellets deutlich mehr Kohlendioxid (CO2), mehr Stickoxide (NOX) und mehr Kohlenstoffmonoxid (CO) als beispielsweise bei der Verbrennung von Heizöl oder Erdgas in modernen Verbrennungssystemen. Der Vergleich im Detail (Angaben jeweils Milligramm pro Megajoule erzeugter Energie):

CO2: Erdgas: 55,0 HEL: 73,7 Pellets: 92,0 NOX: Erdgas: 12,0 HEL: 29,0 Pellets: 170,0 Feinstaub PM 10: Erdgas: 0,1 HEL: 0,2 Pellets: 30,0 CO: Erdgas: 12,0 HEL: 14,0 Pellets: 250,0

(Quelle: Schweizer Bundesamt für Wald, Welt und Umwelt, Bern)

In der neuen Heizsaison wird das Thema der Feinstaubproblematik wieder akut werden, denn der Hausbrand (Beheizen der Häuser und Wohnungen) ist für 40% des Feinstaubaufkommens verantwortlich. Feinstaub (PM10) sind Partikel, die kleiner als 10 Mikrometer sind. Diese können weder von modernen Staubfiltern noch von körpereigenen Mechanismen ausgefiltert werden und gelangen somit ungehindert in die Lungenbläschen. PM10-Asche enthält eine Fülle toxischer Substanzen, die Auslöser von schweren Krankheiten wie Lungendysfunktion, Asthma, Krebs, cardiovaskuläre Krankheiten etc. sein können. Eine Studie der Medizinischen Universität Wien kommt zu dem Schluss, dass es durch den Ersatz von Heizöl durch Pellets, bedingt durch die dramatische Erhöhung der Feinstaubemissionen, zu einer signifikanten Erhöhung der Krankheitsanfälligkeit, zur Verminderung der Lebenserwartung und somit zu einer höheren Sterblichkeit kommen würde.

Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund arbeiten Österreichische Mineralölkonzerne intensiv an der nächsten Heizölgeneration. Ziel ist es, in naher Zukunft in Österreich Bioanteile in das Heizöl einzubringen. Auf diese Weise kann Heizöl und somit auch CO2 eingespart werden. Ein wertvoller Beitrag bei der Erreichung der Klimaziele - und das ganz ohne Feinstaub-Emissionen.

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